19.05.2020

Nur die beste Cloud ist gut genug

Die Schweizer Anwenderunternehmen setzen vermehrt auf das Cloud Computing. Dabei wird allerdings selten alles aus einer Hand bezogen. Vielmehr scheint das Beste gerade gut genug zu sein.
Nahezu seit einem Jahr versorgen die Hyperscaler Google, Microsoft und Oracle ihre Schweizer Kunden mit lokalen Cloud-Ressourcen. Die Investitionen in Rechenzentren innerhalb der Schweizer Grenzen rechnen sich offenbar. Kaum eine Woche vergeht, in der sich nicht eine neue Marke für die Cloud entscheidet. Dabei ist die Rechtssicherheit der Schweizer Installationen ein Hauptgrund. Die kürzeren Latenzzeiten ein weiterer. Und die geringfügig höheren Kosten für die Datenhaltung im Inland eher kein Hindernisgrund.

War die Infrastruktur im firmeneigenen Rechenzentrum bis anhin auch divers, zeichnet sich bei den (Schweizer) Clouds ein vergleichbares Szenario ab: Die Unternehmen setzen die externen Ressourcen gezielt ein – für Bürotätigkeiten, Kommunikation, Prozessoptimierung und natürlich Digitalisierungsprojekte. Neue Geschäftsmodelle sollen mit den Cloud-Applikationen schnell umgesetzt, getestet und im schlechtesten Fall auch wieder abgeschaltet werden können. Im Erfolgsfall skalieren die (Schweizer) Clouds selbstverständlich auch. Sowohl beim Wachstum der Bürobelegschaft als auch bei den Digitalprojekten.

Exemplarisch für die Unternehmen mit multiplen Cloud-Ressourcen stehen fünf Schweizer Konzerne, die sich nach Eröffnung der lokalen Rechenzentren bei mehreren Hyperscalern eingemietet haben: die Versicherung Axa, der Pharmariese Novartis, die SBB, die Fluggesellschaft Swiss und der Software-Entwickler Temenos. Alle haben unterschiedliche Beweggründe für die Auswahl ihrer Cloud-Partner.
Quelle und gesamte Artikelreihe: computerworld.ch


von:  Mark Schröder - Computerworld


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