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Sehr geehrte Damen und Herren,

Heute und besonders im Kontext «Data Unser» gilt es, relevante Informationen vertrauensvoll und wirksam zu schützen. Das kann die Cloud. Vertrauliches ist in einer Cloud-Umgebung besser geschützt, als in herkömmlichen IT-Umgebungen – so einige Studien. Dass dies stimmen könnte, wird auch durch die zunehmende Akzeptanz und durch das Wachstum cloudbasierter Collaborations-Lösungen bestätigt; mit JAM stellen wir eine neue vor. Dem voraus geht aber die rasante Entwicklung der Datenmengen. Beispielsweise durch die kommende 3D-Gestensteuerung wie beispielsweise die von zSpace oder die Hirnwellensteuerung von Computer-Programmen von NeuroSky. Wem dann die Daten gehören, wird uns in neue Hemisphären des Datenschutzes katapultieren.

Nehmen wir einen Schritt nach dem anderen und forcieren zuerst den Weg in die Cloud.

Herzlich.

Roger Eric Gisi Unterschrift

Roger Eric Gisi

Highlights:

  • Die richtige Wolke finden – aber wie?
  • Anbieterauswahl im Cloud-Computing
  • Leading digital. Sicherheit
  • Cloud basierte Lösung für soziale Netzwerke
  • Cloud-Kalender

  • Expertenthemen zu Cloud, Cloud-Security und Applications CRM/XRM/CEM finden Sie hier.

    Competence Center Cloud Computing

    Die richtige Wolke finden – aber wie?

    ORGANISATOR. Thomas Berner

    Cloud-Computing ist Realität. Immer mehr Lösungen lassen sich aus der «Wolke» beziehen. Doch immer noch kommt die «Cloud» für viele noch etwas nebulös daher.

    Beim Cloud-Computing geht es im Wesentlichen darum, Software oder andere Daten nicht mehr im Unternehmen oder gar bei sich «zu Hause» zu speichern, sondern diese übers Internet zu beziehen. Eine grosse IT-Infrastruktur (Rechenzentrum, Datenspeicher, Server, Software, Service-Management, Ausbildung/Wissen) ist nicht mehr notwendig, da die Nutzer diese Leistungen bei einem oder mehreren Anbietern mieten. Inzwischen gibt es mehr Cloud-Lösungen, als man annimmt. Doch was alles ist denn «Cloud»? Was bedeutet Cloud-Computing künftig für die Unternehmen? Wir sprachen darüber mit Roger Eric Gisi, Competence Center Cloud Computing.

    Verbesserung von Geschäftsprozessen, eine höhere Effizienz der IT und eine stärkere Unterstützung der Fachbereiche …

    … das sind die wichtigsten langfristigen Cloud-Ziele der Unternehmen. Den grössten Nutzen aus der Cloud ziehen Firmen nach Überzeugung der Business-Entscheider durch optimierte und flexiblere Geschäftsabläufe, die kurzfristige Implementierung neuer Business-Prozesse und schnellere Betriebsprozesse über mobilen Datenzugriff. Cloud-Services kommen für viele Fachbereiche und Betriebsprozesse in Frage, werden aber bisher am effektivsten im Kundendienst/Service, im Verkauf und im Projektmanagement eingesetzt.

    Schlechte Zeiten für dunkle Mächte – auch dank Cloud;

    So schrieb André McLaughlin kürzlich, über den gigantischen Zensurapparat in China. So habe sich der Twitterdienst Weibo derart explosionsartig ausgebreitet, dass der Staat die Nachrichtenverbreitung im Grund nicht mehr kontrollieren und verhindern konnte. Eine gute Entwicklung für cloudbasiertes Social Media.

    Big Data. Die Revolution, die unser Leben verändern wird

    Die US-Spionageaffäre um Edward Snowden hat erneut eine weltweite Debatte um Datenmissbrauch und Vorratsdatenspeicherung angestossen. Bei allem was wir tun – ob wir nun telefonieren, E-Mails schreiben oder im Internet surfen – hinterlassen wir einen digitalen Fussabdruck, der für Dritte von Interesse sein könnte. Dieses Datenvolumen wächst immer weiter und schneller an. Durch neue Technologien und Werkzeuge, die meist aus den Händen der führenden Internetanbieter stammen, wird jetzt eine enorme Masse von Information, die nie zuvor gemessen, gespeichert, analysiert und verbreitet werden konnte, datafiziert. Der Missbrauch dieser Informationsmengen, etwa durch die US-Regierung, die den führenden Internetriesen und sozialen Netzwerken Millionendollarbeträge für ihre Kooperation bezahlte, ist dabei nur eine der Auswirkungen von Big Data.

    In ihrem Weltbestseller «Big Data. Die Revolution, die unser Leben verändern wird», beschreiben die Experten Viktor Mayer-Schönberger und Kenneth Cukier neben den Risiken auch die ökonomischen und gesellschaftlichen Möglichkeiten, die in diesen digitalen Datenbergen verborgen liegen.

    Cloud – in/as Business

    Anbieterauswahl im Cloud-Computing

    Prof. Dr. Rüdiger Zarnekow
    Die Anbieterauswahl stellt Unternehmen im Cloud-Computing vor eine grosse Herausforderung. Zum einen sind kaum Kriterien bekannt, die es bei der Auswahl zu berücksichtigen gilt. Zum anderen fehlt es an konkreten Entscheidungsmodellen zur Auswahl eines Cloud-Anbieters. Forschungsergebnisse lassen sich in diesem Zusammenhang danach unterteilen, ob sich die Faktoren für die Cloud-Adoption auf das abnehmende Unternehmen (Kunden-intern) oder auf den Anbieter (Kunden-extern) beziehen. Im Rahmen der Forschungsarbeiten am IKM Lehrstuhl ist hierzu ein Framework zur Anbieterauswahl entwickelt worden, das den Entscheidungsprozess systematisiert und unterstützt. Für einen hohen Anwendungsbezug wird das Framework mit Partnern aus der Praxis evaluiert.

    Die Schweizer Anbieter-Selektion finden Sie in myCloud-Service.

    «Die Cloud ist kein Selbstbedienungsladen»

    Wenn neue Technologien auf den Markt kommen, landen sie in der ICT-Branche schnell im Gartnerschen Hype-Zyklus. Hier rutschen sie nach dem Gipfel der überzogenen Erwartungen in das Tal der Enttäuschungen, bevor eine Innovation in den Pfad der Erleuchtung einbiegt. Bis dahin schaffen es jedoch nur wenige. Cloud-Computing, Big Data und Mobilität gehören dazu. Mit zunehmend einfachem Zugang zur Technologie verändern sie die Beziehung zwischen IT-Abteilungen, Fachbereichen und Kunden.

    Enges Zusammenspiel von Business und IT

    Big Data und Data Unser

    Die Information über den Kunden ist heutzutage wertvoller denn je. Hersteller und Händler sammeln auf den Massenmärkten einen gigantischen Pool von digitalen Daten und wissen sogar, welche Paare in den nächsten Jahren die Scheidung einreichen. Unmöglich? Von wegen: In der neuen Welt des «Big Data» können Unternehmen Kundenverhalten vorhersagen, oft besser als die Kunden selbst. Daher müssen Unternehmen schnell lernen, die wachsenden Datenmengen intelligent zu nutzen. Die Gewinner im grossen Spiel des datenbasierten Marketings werden Firmen sein, die die richtigen Daten zur richtigen Zeit effizient auswerten. Ob Grosskonzern oder Pizzalieferant, das neue Buch «Data Unser» ist eine Pflichtlektüre; nicht nur für die Gewinner im datenbasierten Marketing – auch für die IT-Unternehmens-Verantwortlichen aller Wertschöpfungsstufen der Wirtschaft.

    Applications

    Cloud basierte Lösung für soziale Netzwerke

    SAP Jam ist eine Lösung für Enterprise Social Networking (ESN). Mitarbeiter aller Abteilungen tauschen sich über eine browserbasierte Oberfläche, mobile Endgeräte oder integriert in Ihre SAP Anwendungssysteme untereinander aus. Dazu bilden sie Gruppen, beispielsweise zu ihrem Fachgebiet oder einem gemeinsamen Projekt. Auch externe Dienstleister lassen sich in solche Gruppen einladen. Neben der Personalabteilung profitieren auch andere Bereiche: Die Marketingabteilung kann etwa gemeinsam mit ihren Agenturen für die Dauer eines Projekts über eine Kampagne diskutieren.

    Die Software nutzt die Bedienungskonzepte von privaten Social-Media-Netzwerken: Anwender können Communitys gründen, in Umfragen über Entscheidungen abstimmen, Unternehmensentwicklungen in Blogs diskutieren und Wissensinhalte in Wikis ablegen. Neue Nachrichten in den Gruppen und von einzelnen Anwendern lassen sich abonnieren und werden in einem zentralen, abonnierbaren Feed zusammengefasst.

    Die Cloud-Lösung lässt sich in der Desktop-Version über gängige Internetbrowser ohne zusätzliche Systemvoraussetzungen nutzen. Daneben stehen kostenfreie Anwendungen für aktuelle Mobilgeräte wie Apple iPhone, iPad, Android und RIM Blackberry bereit.

    Die Funktionen im Detail

    Security / Data Protection / Legal Compliance / Quality

    Leading digital. Sicherheit

    Unter dem Druck der mangelnden Datensicherheit und zunehmender Sicherheitslücken ist die Zentralisierung risikoreich. Die Entwicklung lokaler Internet Assets wird sich rasant beschleunigen, sowohl in Europa als auch vor allem in Asien – wohl auch mit zunehmender politischer und staatlicher Unterstützung. Jedes Unternehmen stellt sich die Frage, wie gross die Auswirkungen durch Wirtschaftsspionage sind, wie teures Know-how geschützt werden kann und welche Konsequenzen daraus für die Cloud-Strategien erwachsen. Die Cloud zu meiden ist keine Lösung.

    Der Druck von Privat- und Geschäftsnutzern hinsichtlich Verschlüsselung und Sicherheit von Datentransport und -speicherung wird die Ortslosigkeit des Internets teilweise aufheben, da es kurzfristig den ortsabhängige Schutz der Daten bedeutend wird. Mittelfristig ist jedoch durch die weltweite wirtschaftliche und gesellschaftliche Verflechtung die Frage der Informationssicherheit in den Mittelpunkt zu stellen: das heisst Ende-zu- Ende-Sicherheit und Hochverschlüsselungstechnologien, die global funktionieren, aber auch zu einem Wettrüsten zwischen Überwachungs- und Verschlüsselungsmechanismen führen.

    Da IT immer mehr Kern des Produkts und des Geschäftserfolgs ist, wird für viele Unternehmen der Werksschutz zur Cyber Security. Und hier muss systematisch analysiert und intelligent investiert werden. IT-Sicherheit und Risikomanagement gehören auf das Niveau des CEO, denn es geht um strategische Entscheidungen.

    21'389 in 2012

    So, laut Google Transparenzbericht, die Zahl aller offiziellen Ersuche von staatlichen und anderen hoheitlichen Stellen an Google, Daten zu Nutzern herauszugeben. Sind Sie auf dieser Liste? Sind Sie sicher?

    Hohe Sicherheit dank Cloud – bestätigt die IDC-Studie

    «Mit Cloud-Services können die Nutzer orts-, zeit- und geräteunabhängig arbeiten», sagt Matthias Kraus, Research Analyst und Projektleiter bei IDC. «Die IT-Abteilung kann dabei hohe Sicherheit gewährleisten, denn die Daten werden nicht auf dem mobilen Endgerät, sondern zentral im Rechenzentrum oder beim Cloud-Anbieter verarbeitet und gespeichert». «Dank Cloud-Services, die mit entsprechend hohen Sicherheitsvorkehrungen betrieben werden,» so Kraus weiter, «könne auf technischer Ebene bereits ein Grossteil der End-to-End-Sicherheit gewährleistet werden.»

    Könnten Sie sich vorstellen, dass sich der Standort Schweiz mit der Marke «Swiss Private Cloud» so profilieren könnte, wie es in der Nachkriegszeit und bis vor kurzem dem Schweizer Bankgeheimnis gelungen war?

    Interview-Fragen Media Planet September 2013 an Gisi Roger

    «Ja. Schweiz und Cloud; das passt sehr gut.  Nur müssen wir einen solchen Marken- und Imageaufbau dringend angehen.  Dass der Schweizer Standort dafür besonders geeignet ist, zeigen die vielen internationalen Anfragen von Unternehmen wie auch die Entstehung unzähliger DataCenters innerhalb der Schweizer Grenzen – und – von Schweizer Unternehmen».

    Welche Voraussetzungen braucht es neben Transparenz und Vertrauen noch dazu?
    «Wirtschaft wie Staat – bitte Aufwachen; sich international umsehen, in Australien, in China, in unseren Nordländern – oder in einzelnen Staaten und Städten in den USA; das ist eine Devise.  Wir brauchen Aufklärung zu Datenschutz und zur Nutzung von Cloudtechnologien. Die Sicherheit muss vor allem durch die Förderung eines verantwortungsvollen Umgangs, also der Security-Awareness, angestrebt werden. Um Datenschutz, Datensicherheit und dies besonders in Cloud-Umgebungen, als Kernkompetenz zu fordern, gilt für Regierungen wie für die Wirtschaft gleichermassen; die Medienkompetenz der Nutzer zu fördern, internetgerechte Rechtsmassnahmen als Rahmen zu gestalten, den Datenschutz auch vor staatlichen Zugriffen zu schützen; respektive die Persönlichkeitsrechte gleich stark zu gewichten – und auch die Datenschutzbestimmungen zu garantieren und diese laufend weiter zu entwicklen.

    Alle Teilnehmer dieser unterschiedlichen Wertschöpfungsketten – sprich alle Organisationen von Staat bis zum KMU –  sollten sich diesem neuen Cloud-Kompetenz- und -Goldstrom widmen. Der Aufbruch ist wichtig, die Fähigkeit, dieses Thema schnell und wirksam zu antizipieren; ein Change-Management – zu einer Cloud-Kultur. Alles andere sind Business-, Prozess-, und IT-Themen; die sich mangen lassen».

    Nach den NSA-Enthüllungen verzeichnet der Schweizer Internet-Datensafe-Anbieter DSwiss eine starke Nachfrage nach seinem Online-Datenspeicher «SecureSafe».

    «Wir verzeichnen ein grosses Interesse für unsere Datensafes», so DSwiss CEO Tobias Christen. «Unsere Kunden sind besorgt um ihre Online-Privatsphäre und ihre im Internet gespeicherten Daten. Sie suchen nach sicheren Datenspeicherungslösungen.»

    Keine Hintertür: Nur Kunde hat Schlüssel zu den Daten
    Bei SecureSafe werden alle Daten kundespezifisch verschlüsselt, das heisst: Jedes Dokument besitzt einen eigenen Schlüssel. Und diese Sicherheitsschlüssel werden in einen kundespezifischen Schlüsselbund gehängt. So können die Daten nur mit Hilfe eines Passworts oder des sogenannten Recovery-Codes entschlüsselt werden. Gehen beide verloren, gibt es keinen Weg an die Daten zu gelangen.

    Sicher wie ein Schweizer Bankschliessfach
    «Das ausgeklügelte Sicherheitssystem unserer Datensafes zusammen mit unseren in der Schweiz betriebenenen Datencentern geben unsere Kunden die Sicherheit, die sie für ihre Informationswerte suchen.», so Michael Tschannen, Head of R&D bei DSwiss. «Die Erfahrungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass im Internet alle Daten eingesehen werden können, die nicht ordnungsgemäss verschlüsselt sind. Mit SecureSafe schieben wir allen Datenspähern einen Riegel vor.» Bereits mehrere Schweizer Banken und Unternehmen bieten ihren Kunden einen SecureSafe für die sichere und langfristige Ablage von persönlichen Dokumenten an.

    Experts / Knowhow / Projects

    Ihre Kompetenzen – unsere Cloud-Experten

    Kevin Kirst - PwC Kevin will be responsible assessing current solutions and obtaining information on global methods of cryptography and cloud used in similar markets and data structures and recommending alternative solutions proven in the global marketplace.


    Dr. Tobias Christen verfügt über eine 20-jährige Erfahrung in der Software- und IT-Produktentwicklung. Er begann seine Karriere in einem Forschungsteam der UBS, das auf neue Internettechnologien spezialisiert war. Von dort aus wechselte er zu Stonesoft, einem führenden internationalen Unternehmen für Sicherheitssoftware, in dem er Leiter für Forschung und Entwicklung, Leiter des Produktmanagements sowie als CTO tätig war.

    Cloud-Kalender

    Termine

    09.10.2013 - 11.10.2013eChallenges e-2013; Dublin
    20.10.2013 - 24.10.2013GITEX Technology Week; Dubai
    22.10.2013 - 23.10.2013Jazoon - International Conference for the Software Community; Zurich