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Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Industrialisierung der Service-Industrie ist leider noch nicht weit fortgeschrittten. Besonders für unser Dienstleistungsland Schweiz, ist das erstaunlich. Entgegen der unterschiedlichsten Produktions-Branchen, die schon lange hoch automatisiert sind, tut sich die Dienstleistungs-Industrie relativ schwer damit. Zum Glück gibt es da aber das enorme Innovationspotential der IT-Technologie mit der Mobilitätstechnik und dem Cloud-Computing.

Im Hinblick, dass sich alles hin zur Service-Industrie bewegt, besteht mit Cloud-Lösungen aller Art – die grosse Chance, unsere schlafende Perle Dienstleistungs-Industrie wach zu küssen. Und so – Dank Cloud, ein idealeres Ökosystem für unsere Wirtschaft zu gestalten. Denn schliesslich sind Kostentransparenz, Planbarkeit, Freiräume fürs Kerngeschäft, grosse Flexibilität und Skalierbarkeit für die Unternehmensentwicklung schlagende Argumente.

Herzlich.

Roger Eric Gisi Unterschrift

Roger Eric Gisi

Highlights:

  • The 2013 European Cloud Computing Conference
  • Cloud; reif für die Industrie
  • Neuer Report des Information Security Forums «Securing the Supply Chain»
  • Unbegrenzte Möglichkeiten: Immer verfügbar. Immer bereit.
  • Cloud-Kalender
  • Expertenthemen zu:
    Cloud-Security &
    Applications CRM/XRM/CEM

    Engage!

    Competence Center Cloud-Computing

    The 2013 European Cloud Computing Conference

    Zoran Stancic (Stellvertretender Generaldirektor, DG CONNECT) beschrieb im März in Brüssel die Cloud als grösste Revolution im IT-Bereich, nach der Ausbreitung von Personal Computern. Cloud-Computing würde KMUs Zugang zu super computing ermöglichen und allgemein könnten dank dynamischer Versorgungsprozesse und besserer Nutzung sowie Auslastung bestehender Server die Kosten um bis zu 20 Prozent gesenkt werden. Regierungen sollten selber Nutzer solcher Technologien sein, die Vorteile und Voraussetzungen dafür klar kommunizieren und die nötige Bildung und Fähigkeiten fördern. Es seien zwar alle Mitgliedstaaten an Cloud-Computing interessiert, doch wirklich genutzt würde es kaum. Regierungen sollten die Standardisierung weiter vorantreiben.

    Genau dies soll laut Stancic mit der europäischen Cloud-Computing-Strategie erreicht werden, indem diese die Standardisierung, Vereinheitlichung von Vertragsbedingungen und gemeinsame Procurement Bedingungen fördern soll. Dabei habe die Kommission nicht die Absicht, neue Standards einzuführen und alles streng zu regulieren, wie dies wiederholt aus dem Publikum angeprangert wurde, sondern bestehende, relevante Standards zu koordinieren und zu ordnen.

    Leitfaden „Öffentliche Auftragsvergabe“

    Der Verband EuroCloud Swiss stellt einen neuen Leitfaden vor. Dieser behandelt die öffentliche Auftragsvergabe und wurde in Zusammenarbeit mit Vertretern aus Bund und Kantonen erstellt. Er soll öffentlichen Institutionen und Anbietern bei der Ausschreibung von Cloud-Services behilflich sein. Der Leitfaden ist kostenlos als PDF-Datei verfügbar.

    Cloud – in/as Business

    Cloud; reif für die Industrie

    In Supply Chain Management, in EDI, in der Prozess-Automation; überall wo standardisierte Formate für einen schnellen und effizienten Daten- und Informations-Austausch bereit sind, also die Geschäftsprozesse exakt strukturiert und systemmässig unterstützt werden, bietet sich eine Migration in eine Cloud-Umgebung geradezu an. Die grossen Vorteile vom Cloud-Computing wie Skaleneffekte, Fokussierung auf das eigene Kerngeschäft, schnelle Projekt-Integrations-Zeiten, Quick-Start-Möglichkeiten und vieles mehr, sind wichtige Potentiale – die jedes Industrie-Unternehmen mindestens prüfen muss. Vermeintliche Nachteile wie Datenzugriff, Datenhoheit und -Sicherheit sowie länderspezifische gesetzliche Grundlage müssen proaktiv und systematisch exakt gemanaged werden. Unter dem Strich profitieren Unternehmen von Cloud-Computing mehr als sie erwarten.

    Cloud – öffnet Unternehmen

    Gemäss unserem Experten, Andreas Lautenschlager, IBM Schweiz, erneuern respektive verlängern die Kunden ihre Verträge, weil «sie in der unsicheren Zeit keine Änderungen wollen oder ihnen das Risiko einer Transition und Transformation zu hoch ist». Hierbei könne es aber vorkommen, dass man beim gleichen Provider in neue Technologie einsteige. Weiter sieht Lautenschlager in «strategischen Entscheidungen, gewisse Services nicht mehr selber zu erbringen und aufgrund des Preisdruckes in Commodity-Services» zu wechseln. Und schliesslich ändere sich die «typische Schweizer Zurückhaltung», die verschiedenen Arten von Infrastructure, Platform, Software as a Service zu nutzen, weil hier die «Erfahrungen mit Cloud-Services aus dem Privatbereich beeindrucken».

    Fachabteilungen schneller mit Cloud unterstützen

    Gemäss den Analysten Matthias Kraus und Matthias Zacher von IDC sollten die IT-Abteilungen mit der weiteren Einführung von Cloud-Computing nicht zögern. Die Fachbereiche erwarten die schnellere und flexiblere Unterstützung ihres Business und ihrer Prozesse. Werden die Anforderungen nicht erfüllt, nutzen sie sowohl kostenpflichtige als auch kostenfreie Cloud-Services, ohne die Einbeziehung der IT. Um einen unkontrollierten Wildwuchs und Risiken zu vermeiden ist die IT aufgefordert, aktiv den Dialog mit Management und Fachbereichen zu führen. Es gilt, die verschiedenen Interessen zu verbinden: Schnelle Unterstützung des Business auf der einen und Gewährleistung von Sicherheit und Compliance auf der anderen Seite. Dazu sollten die Fachbereichsverantwortlichen mit Cloud nicht alleine sein.

    «Ja. Wir setzen auf Cloud-Services»

    Erhöhung der Flexibilität, Kostenreduktion, Vermeidung grösserer Investitionen und Vermeiden der Abhängigkeit von der IT; sind im Wesentlichen die grossen Nutzen von Cloud-Computing, die in neueren Umfragen ermittelt wurden. Dass sich Cloud immer noch auf dem Stand einer disruptiven Technologie befindet, tut den grossen Nutzen in den wertschöpfenden Anwendungsgebieten keinen Abbruch.

    Security / Data Protection / Legal Compliance / Quality

    Neuer Report des Information Security Forums «Securing the Supply Chain»

    Unternehmen vernachlässigen Informationssicherheit
    Von allen mit der Supply Chain verbundenen Gefahren, vernachlässigen sie trotzdem nach Auffassung des ISF das Risiko für ihre geschäftskritischen Informationen am Meisten. Und das obwohl der reibungslose Austausch von Informationen Vorraussetzung für das Funktionieren von Versorgungs- und Lieferketten und so für den Unternehmenserfolg ist. Das liegt auch daran, dass es für Unternehmen beinahe unmöglich ist, für zum Teil hunderte oder sogar tausende externe Partner, Lieferanten oder Service-Provider, mit denen sie direkt oder indirekt über eine Lieferkette verbunden sind, eine Bewertung bezüglich ihrer Informationssicherheit und ihres Risikomanagements durchzuführen.

    Der ISF Supply Chain Information Risk and Assurance Process (SCIRAP)
    Das ISF hat deshalb den Supply Chain Risk Assurance Process (SCIRAP) entwickelt, um Unternehmen beim Management ihres Supply Chain Informationsrisikos zu unterstützen. Mithilfe dieser Vorgehensweise können Unternehmen ihre Top-Risiken schnell erfassen und bewerten, externe Partner evaluieren und miteinander vergleichen sowie Kernhandlungsfelder definieren. SCIRAP greift auf bestehende Standards und Richtlinien wie ISO/IEC 27002, ISO/IEC 27036 oder den Standard of Good Practice (SOGP) des ISF zurück und übertragt diese auf die Anforderungen der Supply Chain. Der neue Report «Securing the Supply Chain» beschreibt die SCIRAP detailliert mithilfe von vier übergeordneten Handlungsfeldern. Dabei werden auch die für eine effiziente Umsetzung notwendigen Tools sowie Handlungsanweisungen vorgestellt, beispielsweise für die Integration in einen typischen Beschaffungsprozess. Auf diese Art und Weise können Unternehmen die Risiken für ihre Informationen entlang der Supply Chain minimieren und flexibel auf Veränderungen reagieren.

    OpenStack-Enterprise-Angebot von Red Hat

    Red Hat hat Updates seiner OpenStack-Enterprise- und Community-Technologien sowie die weitere Roadmap vorgestellt. Verfügbar sind Red Hat OpenStack als Early Adopter Program sowie RDO, eine von der Community unterstützte OpenStack-Version, die unter Red Hat Enterprise Linux und Fedora läuft.

    Ferner hat Red Hat den Aufbau eines Red Hat OpenStack Cloud Infrastructure Partner Network angekündigt. Dieses weltweite Ecosystem von Technologie und Service-Partnern unterstützt Unternehmen bei der Implementierung von Red Hats Cloud-Infrastrukturlösungen.

    Zusammen für mehr Sicherheit

    Um das Potenzial von Cloud-Computing in Europa auszunützen und gleichzeitig die Interessen von Bürgern und Unternehmen zu schützen, ist eine internationale Zusammenarbeit von grosser Bedeutung. Dies betonte William E. Kennard an der Konferenz der europäischen Datenschutzbeauftragten im März. Darum sollten laut dem US-Botschafter der EU die europäischen und US-amerikanischen Privacy Regimes miteinander abgestimmt werden.

    Experts / Knowhow / Projects

    Ihre Kompetenzen – unsere Cloud-Experten

    Lardieri, Nicola - achermann ict-services ag leitet Netzwerk Projekte im Bereich Datacenter, LAN, Wireless und WAN Anbindungen. Seine Wissens-Schwerpunkte liegen vor allem in Datacenter Networking, Monitoring, Converged Infrastructure und IT Services. Nicola Lardieri besitzt die höchste Netzwerk Spezialisten-Zertifizierung bei HP (HP Master ASE Network Infrastructure) die zurzeit erlangt werden kann.

    Münger, André - Greenplum bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung aus den Bereichen Analytics sowie Business Intelligence und Data Warehousing mit. Enterprise Search ist ein weiteres seiner Lieblingsthemas. Subjektive Wahrnehmung in der Angestellten/Arbeitgeber- sowie Anbieter/Kunden-Kommunikation war Thema eines einjährigen Engagements bei einem Forschungsinstitut in St. Gallen.


    Schindler, Thomas - innobit ag. Seit November 2011 ist Thomas Schindler als Senior Systems Engineer in den Bereichen SharePoint, ADFS, Virtualisierung, MDOP,  SCCM und Windows OS Engineering tätig und betreut internationale Grosskunden der Firma innobit. Er ist zudem Microsoft V-TSP und referiert für Microsoft über Themen wie System Center, Windows 8 und Server 2012 Deployment.

    Applications

    Unbegrenzte Möglichkeiten: Immer verfügbar. Immer bereit.

    Windows Azure ist eine offene und flexible Cloud-Plattform, die Ihnen das schnelle Erstellen, Bereitstellen und Verwalten von Anwendungen in einem globalen Netzwerk von Datencentern ermöglicht, die von Microsoft verwaltet werden. Sie können Anwendungen mithilfe beliebiger Programmiersprachen, Tools oder Frameworks erstellen. Und Sie können Ihre öffentlichen Cloud-Anwendungen in Ihre vorhandene IT-Umgebung integrieren. Windows Azure bietet gemäss der SLA eine monatliche Verfügbarkeit von 99,95 % und ermöglicht, hochverfügbare Anwendungen zu erstellen und auszuführen, ohne sich um die Infrastruktur kümmern zu müssen. Die Plattform bietet automatische Bereitstellung von Betriebssystem- und Dienstpatches, integrierten Netzwerklastenausgleich und Flexibilität bei Hardwarefehlern. Konkret sind dies Cloud-Dienste, Virtuelle Computer, Internetseiten, Services für Mobile sowie verschiedene Data- und Netzwerk-Services.

    Cloud-Kalender

    «STORAGE SOLUTIONS DAY Fachkongress - Swiss 2013»

    Am 29. Mai 2013 im Seedamm Plaza in Pfäffikon SZ.

    Der Anlass bietet Ihnen den idealen Rahmen, um
    • kompetente Storage-Experten aus der Schweiz zu treffen,
    • von Kollegen aus Ihrer und anderen Branchen zu lernen,
    • wertvolle Kontakte zu führenden Anbietern zu knüpfen und damit
    • Ihr persönliches «Speicher-Netzwerk» zu erweitern.

    Termine

    15.05.2013 - 16.05.2013CLOUD ZONE; Karlsruhe
    16.05.2013 M2M & Mobile Payment Forum; Wien
    01.06.2013 Das neue Office; Hochdorf