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27.11.2015

«Kleine Unternehmen setzen eher auf die Cloud»

Als Geschäftsführer von Glenfis beschäftigt sich Martin Andenmatten seit vielen Jahren mit Systemtechnik im Grossrechnerbereich und Client-Server-Umfeld. In sein Aufgabengebiet fallen auch Sourcing- und Servicemanagement-Projekte. Er ist zudem Leiter verschiedener IT-Trainings und Autor mehrerer Grundlagenbücher zu IT-Themen.

Stimmt es, dass die Schweizer Unternehmen immer noch sehr vorsichtig in Sachen Cloud sind?

Martin Andenmatten: Die Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit und der Gefahr der Cyberkriminalität sind immer noch die wesentlichen Gegenargumente, wenn es darum geht, die Vorteile der Cloud-Lösungen im eigenen Unternehmen zu nutzen. Doch die Studie von MSM Research «Cloud Computing 2.0» zur Nutzung der Cloud in der Schweiz zeigt für 2015 und 2016 Wachstumsraten von über 40 Prozent auf.

Wie reagieren die Unternehmen darauf?
Viele Unternehmen versuchen, in den eigenen Rechenzentren die Infrastrukturen als Private-IaaS-Cloud-Lösung aufzubauen. Vielfach fehlt es aber an der Durchsetzung der damit verbundenen Standardisierung und am Know-how, wenn es nach der Virtualisierung an die notwendige Automatisierung und letztlich an die portalgesteuerte Orchestrierung geht. Spätestens dann überlegen sich viele Firmen heute, den Service externer Provider zu nutzen. Das wichtigste Argument dafür ist jedoch besonders bei Schweizer Firmen, dass die Lösung auf Schweizer Boden betrieben wird und die Daten in der Schweiz verbleiben. Auch wenn sich Firmen mit der Nutzung von Cloud-Diensten noch teilweise schwertun, wenden ihre Mitarbeiter diese aber mit einer völligen Selbstverständlichkeit an. Auf ihren eigenen, privaten Geräten wird auf die Firmeninfrastruktur zugegriffen, Daten ausgetauscht und unzählige Cloud-Services in Anspruch genommen.

Sind eher kleine Unternehmen vorsichtiger oder grosse?
Tendenziell nutzen kleinere Unternehmen Cloud-Lösungen früher als grosse. Kleinere Unternehmen haben in der Regel bereits grosse Teile ihrer IT ausgelagert oder lassen diese von externen Spezialisten betreiben. Diese bieten ihre Lösungen oft auch aus Vereinfachungs- und Standardisierungsgründen nur noch als Cloud-Lösung an. Das Kostenargument und die mit den Cloud-Lösungen verbundene Flexibilität werden trotz Sicherheitsbedenken vielfach höher gewichtet. Oft fehlt es in KMUs aber auch am notwendigen Fachwissen, das für die Beurteilung der Cloud-Lösungen notwendig ist. Fachabteilungen kaufen direkt und sorgloser Cloud-Dienste ein und Vertrauen auf die Verlockungen des Anbieters. Regulatorische und sicherheitsbezogene Fragestellungen werden, wenn überhaupt, erst im Nachhinein aufgeworfen.

Warum sind die grösseren Unternehmen so langsam?
Grosse Unternehmen versuchen, eine einheitliche Sourcing- und Cloud-Strategie zu definieren und bauen in der Organisation entsprechende Cloud-Kompetenzzentren auf. Oft wird auch versucht, selbst Cloud-Dienste als Plattform- oder Infrastrukturservice anzubieten. Der Evaluationsprozess zur Auswahl von Anbietern auf dem externen Markt ist oft viel strukturierter und lässt erkennen, dass der Cloud-Markt bei weitem noch nicht genügend standardisiert ist.

Wie wird sich die Adaption der Cloud entwickeln?
Wir befinden uns wohl bereits mitten in einer grösseren industriellen Revolution: in der Digitalisierung der Geschäftsprozesse. Klassische Abläufe werden auseinandergerissen und teilweise vollständig neu definiert. Dies erkennt man bereits am Einkaufsverhalten für alltägliche Konsumgüter oder auch an den neuen Bezahlmethoden mit dem digitalen Portemonnaie. Jede Woche werden weltweit rund 30 Millionen Geräte neu ans Internet angeschlossen. Wir sprechen heute von Internet-of-Everything. Die Informationen über das Nutzerverhalten ist die eigentliche Währung des 21. Jahrhunderts und verhilft Unternehmen viel gezielter und effizienter auf die Bedürfnisse der Kunden einzugehen. CIOs sind gut beraten, ihr Unternehmen und ihre IT-Organisation auf diese Entwicklung vorzubereiten, falls sie dies bis heute nicht getan haben.
Glenfis AG auf Cloud-Finder Schweiz
Lesen Sie hier den gesamten Artikel


von:  Christoph Grau


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