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26.06.2015

Der Container für die Cloud

IBM Container-Services auf Basis von Docker vereinfachen Entwicklung und Verteilung von Anwendungen in der Hybrid Cloud / IBM gründet Open Container Platform (OCP).

Unternehmen haben es ab sofort leichter, ihre IT-Anwendungen in hybriden Cloud-Umgebungen zu entwickeln und zu verteilen. Dank der neuen IBM Container-Dienste auf Basis der Open-Source-Virtualisierungssoftware Docker können Entwickler Anwendungen leicht in Containern isolieren. Dies vereinfacht die verteilte Bereitstellung, weil Container alle nötigen Pakete zum Betrieb von Software enthalten. Die neuen Dienste liefert IBM über ihre Cloud-Entwickler-Plattform Bluemix – schnell, mit offenen Schnittstellen und einzigartigem Leistungsumfang. Für die nötige Standardisierung hat IBM mit Gründung der Open Container Platform (OCP) auch gleich gesorgt. OCP stellt die Kompatibilität von Containern sicher und bietet eine Umgebung, in der Entwickler gemeinsam an Container-basierten Lösungen arbeiten können.

"Unsere Partnerschaft mit IBM ist eine enorme Bereicherung für die schnell wachsende Zahl von etablierten Unternehmen und Startups, die in Docker die Grundlage für eine neue Generation von verteilten Geschäftsanwendungen sehen", sagt Nick Stinemates, Vice President, Development und Technical Alliances bei Docker. "Durch die Bereitstellung eines schlüsselfertigen Container-Services können Entwickler dank IBM die Möglichkeiten der Cloud voll ausschöpfen"

Container bieten Entwicklern eine einfache Möglichkeit, erstellte Anwendungen in hybriden Cloud-Umgebungen zu verteilen, weil sie alle nötigen Pakete zum Betrieb von Anwendungen enthalten. Zudem gewährleisten Container die Trennung der auf einem Rechner genutzten Ressourcen. IBM stellt seine auf der Open-Source-Virtualisierungssoftware Docker basierenden Container-Dienste über die Cloud-Entwickler-Plattform Bluemix bereit, die neben einfacher Bedienung, nahtloser Integration und leistungsfähigen Analytics-Tools auch ausgereifte Sicherheitsdienste bietet. Dies führt zu kürzeren Entwicklungszeiten und niedrigeren Kosten.

Mit Gründung der Open Container Platform (OCP) will IBM zudem die Kompatibilität von Containern sicherstellen. Die OCP sorgt für eine gemeinsame Linie unter Entwicklern beim Thema Standards und fördert deren Zusammenarbeit.

IBM Container: Services, Services, Services
Die neuen Container-Services von IBM bieten integrierte Werkzeuge, etwa zur Analyse von Protokollen und zur Leistungsüberwachung von Systemen. Eine Delivery Pipeline vereinfacht das Management von Anwendungen. Elastic Scaling und Auto Recovery liefern Ressourcen, wo und wann sie benötigt werden. Das Bereitstellen von Anwendungen geschieht ohne, dass Nutzer beeinflusst werden, denn die Active-Deploy-Funktion erlaubt unterbrechungsfreies weiterarbeiten. Private Overlays, Load Balancing sowie automatisches Routing meistern selbst die komplexesten Unternehmensanforderungen und Persistent Storage ermöglicht eine datenzentrierte Anwendungserstellung.

Auch für die Sicherheit bei der Verteilung von Anwendungen ist gesorgt: Der Vulnerability Advisor warnt rechtzeitig vor Schwachstellen. Zudem stehen über 100 weitere Bluemix-Cloud-Services aus den Bereichen Watson, Analytics, Internet of Things und Mobile zur Wahl.

Schnell, offen und einzigartig
Die neuen Container-Services auf Basis von Docker sind optimal auf Java abgestimmt. Java läuft auf ihnen doppelt so schnell und verbraucht nur noch halb so viel Speicher – ein IT-branchenweiter Bestwert. Zudem verfügt der IBM Container-Service über offene Schnittstellen, etwa zur Verwendung der Docker Compose Orchestration Services.

Als ausgewählter Reseller ist IBM der erste Anbieter, der die Docker-Trusted-Registry-Software, eine on-premise Lösung, mit den eigenen DevOps-Cloud-Angeboten verbindet – dazu zählen zunächst IBM UrbanCode und Pure Application Systems. Dank dem DevOps-Support der IBM Container können Unternehmen spielend komplexe Workloads erstellen, automatisieren und verteilen – selbst über verschiedene, hybride Cloud-Umgebungen hinweg.

"Hybrid Cloud ist das IT-Betriebsmodell der Zukunft. IBM hat seit Anfang an die Anforderungen von Unternehmen an Cloud-Infrastrukturen berücksichtigt, sei es durch lokale Rechenzentren, Bare-Metal-Server, ITIL-gemanagte Cloud mit echten SLAs auf Betriebssystemebene oder auch einer professionellen PaaS-Umgebung mit internationalem Marktplatz”, so Kurt N. Rindle, Cloud Evangelist und Portfolio Leader Deutschland, Österreich und Schweiz bei IBM. “Mit der heutigen Ankündigung zu IBM Container-Diensten unterstreichen wir dies und bieten unseren Kunden die besten Voraussetzungen, ihre Anwendungen in allen Bereitstellungsmodellen sicher zu betreiben."
Quelle: ibm.com




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