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Digitale Wirtschaft

Digitale Transformation wirkt disruptiv
Bereits in den ersten «E»-Anwendungsgebieten (E-Banking, E-Business, E-Commerce) hat sich ab Mitte der 1990er Jahre gezeigt, dass die rasante technologische Entwicklung – und die damit entstehenden Möglichkeiten – der effektiven Nutzung der ICT und der erfolgreichen Adaption in Wirtschaft, Gesellschaft und in weiteren Sektoren weit voraus eilt. Dadurch entstehen Brüche und Lücken, die sich nur über längere Zeit und mit hohem Aufwand (Information, Kompetenz, Fachkräfte) und hartnäckiger Arbeit schliessen lassen.

Mit der Digitalisierung, Virtualisierung, Miniaturisierung, Leistungssteigerung und Vernetzung entstehen nicht nur neue Geräte (z.B. Mobile Devices) und Dienste (z.B. Apps), sondern auch neue Geschäftsmodelle, Dienste und Prozesse. Dadurch werden bestehende Modelle, Strukturen und Organisationen zum Teil obsolet. Auch etablierte Akteure sehen sich in ihrer Existenz gefährdet. Es entstehen neue, mächtige globale Player, Monopole und Kartelle – und mit ihnen neue Risiken, z.B. bezüglich der Verwendung von Daten, Einflussnahme, Abhängigkeit, Beherrschung.

Kräfteverhältnisse und Dimensionen verschieben sich
Während Jahrzehnten bildeten klassische Unternehmen und Marken die Schwergewichte an den Weltbörsen. Mit der Digitalen Transformation hat sich dies fundamental geändert: 2015 belegten Apple, Google, Microsoft und IBM die Ränge 1 bis 4. Eindrücklich sind auch die Entwicklung von Online-Diensten, sozialen Medien und Netzwerken, die Anzahl derer, die solche Dienste und Medien nutzen, sowie das Ausmass und die Intensität ihrer Nutzung: always online, anytime, anywhere.

So zählt z.B. Facebook mehr Benutzer/innen als die grösste Volkswirtschaft der Welt (China) Einwohner. Zusammen mit weiteren Online-Netzwerke wie Instagram, Twitter, Youtube etc. spielen solche Global Players – verglichen mit traditionellen Anbietern von Diensten und Distributionsnetzen – in einer völlig neuen Liga. Dies macht sie nicht nur sehr interessant und wertvoll, sondern auch extrem einflussreich und mächtig. Beispiel: Der Anteil von Apple am Gewinn des globalen Smartphone-Markts beträgt mittlerweile 92%, obwohl Apple nur 20% der Geräte verkauft.

Position der Schweiz im internationalen Vergleich
Verglichen mit den europäischen Spitzenreitern (Luxemburg, skandinavische Länder) liegt die Schweiz bezüglich der Penetration (Internetnutzung) mit 89,1% leicht zurück (Stand 30.06.2014). Bei den Jugendlichen und Erwerbstätigen liegt diese Rate inzwischen allerdings deutlich über 90%, wie aus Nutzungsstudien z.B. bezüglich Smartphones hervorgeht.

Anbieterseitig können Schweizer Unternehmen mit den globalen Schwergewichten nicht mithalten, obwohl in der Schweiz sämtliche Voraussetzungen (hohes Bildungsniveau, Finanzkraft, Forschungsstandort, Innovationskraft, Stabilität etc.) für erfolgreiche Entwicklungen und Leistungen gegeben sind. Die Durchdringung und Umwandlung traditioneller Märkte und Strukturen mit neuen Ansätzen beansprucht sehr viel Zeit. Trotzdem machen findige Startups auch hier von sich reden und werden von Global Players gefördert. Dank der globalen Präsenz und Wirkung digitaler Dienste, Medien und Netzwerke besteht also Hoffnung, dass sich die bisher verhaltene Schweizer Szene rascher und kräftiger entwickelt.

Tradition, Strukturen, Skepsis gegenüber Macht und Geschwindigkeit tragen zweifellos zu Stabilität und Ausgleich bei, wirken aber auch hemmend, wenn es darum geht, sich in höchst dynamischen Umfeldern zu behaupten. Bereiche mit bisher starker Wertschöpfung (z.B. Finanzplatz) erodieren, während andere  Bereiche (z.B. Behörden, Gesundheitswesen, Schulen) Nachholbedarf aufweisen. Die Ausschöpfung des volkswirtschaftlichen Nutzens der ICT und ihrer Mittel liegt hinter den Chancen und Potenzialen insgesamt weit zurück.

Verwundbarkeit und Handlungsbedarf nehmen zu
Die äusserst dynamische Entwicklung der ICT führt laufend zu «besseren», reiferen Komponenten und Systemen. Aufgrund der hohen und weiter zunehmenden Komplexität und Vernetzung nimmt die Verwundbarkeit (vulnerability) insgesamt jedoch zu, während die Fähigkeit zu Widerstand und Regeneration (resilience) der Systeme und «Systems of Systems» noch ungenügend ist. Damit steigt die Gefahr, dass kritische Infrastrukturen, Dienste und Anwendungen Schaden nehmen oder ausfallen.

Cyber-Angriffe auf Akteure, Daten, Dienste, Systeme und Netzwerke erfolgen mittlerweile permanent und nehmen bezüglich Bedeutung, Intensität, Komplexität und effektivem Schaden laufend zu. Die Dunkelziffer ist hoch, die Transparenz ungenügend. Neben ABC-Waffen sind digitale (D)-Waffen Realität. Deren Existenz, forcierte Entwicklung und unkontrollierte Proliferation sind zu einer globalen Bedrohung geworden.

Mit der «Nationalen Strategie zum Schutz der Schweiz vor Cyber-Risiken» verfügt die Schweiz über eine Basis, auf der sich Massnahmen und Dienste aufbauen lassen. Die verfügbaren Mittel gegen die vielfältigen, sich rasch wandelnden und insgesamt zunehmenden Bedrohungsformen und Angriffe sind jedoch weder bedrohungsgerecht noch ausreichend. Um unsere Infrastrukturen, Dienste und Netzwerke resilient zu machen und Angriffe gezielt abzuwehren, müssen die Massnahmen bezüglich «Cyber Security» dringend verstärkt werden.

Dies betrifft auch die Gestaltung des regulatorischen Umfelds (Gesetze, Verordnungen, optimale Rahmenbedingungen, Abbau von Hemmnissen etc.), die Führung (Planung, Steuerung, Kontrolle), die Governance, das Risk Management und die Compliance. Diesbezüglich bestehen qualitative und quantitative Lücken, die sich kurzfristig weder durch den Import von Fach- und Führungskräften noch durch die Leistungen des Bildungssystems schliessen lassen. Sowohl das Instrumentarium als auch die Kooperation sind ungenügend.

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