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01.11.2014

Wie Cloud Services das Betriebsmodell in Unternehmen verändert

Martin Andenmatten

Dass sich der Betrieb von IT-Infrastrukturen und ganzen IT-Anwendungsbereichen immer mehr weg von den Kunden-Unternehmen hin zu professionellen Serviceanbietern verschiebt, ist ein Trend, welcher sich in den letzten Jahren verstärkt hat. Immer mehr Schlüsselstellen müssen mit externen Fachkräften belegt werden, was das IT-Management zur vermehrten Zusammenarbeit mit Freelancern oder Sourcing-Providern zwingt. Ohne Gesamtkonzept ist die IT-Organisation laufend damit beschäftigt, den schwer kontrollierbaren Ressourcenbedarf mit den geeigneten Partnern sicherzustellen.

Cloud Computing ist eine besondere Form des Sourcings. Die Virtualisierungstechnik ist bereits seit mehr als 20 Jahren bekannt, doch die damit verbundenen Servicebereitstellungsdienste haben einen enormen Trendzuwachs zu verzeichnen. Man kann heute zu Recht davon ausgehen, dass mit der Cloud-Technologie ein neues Zeitalter der Informationsverarbeitung begonnen hat. IT aus der Steckdose ist Wirklichkeit geworden.

Es gibt bis heute keine allgemeingültige Definition davon, was Cloud Computing genau ist. Eine Definition, die in Fachkreisen meist herangezogen wird, ist die Definition der US-amerikanischen Standardisierungsstelle NIST (National Institute of Standards and Technology), die auch von der ENISA (European Network and Information Security Agency) genutzt wird:

"Cloud Computing ist ein Modell, das es erlaubt, bei Bedarf, jederzeit und überall bequem über ein Netz auf einen geteilten Pool von konfigurierbaren Rechnerressourcen (z. B. Netze, Server, Speichersysteme, Anwendungen und Dienste) zuzugreifen, die schnell und mit minimalem Managementaufwand oder geringer Serviceprovider-Interaktion zur Verfügung gestellt werden können."

Folgende fünf Eigenschaften charakterisieren gemäss der NIST-Definition einen Cloud-Service:

  • On-demand Self Service: Die Provisionierung der Ressourcen (z. B. Rechenleistung, Storage) läuft automatisch ohne Interaktion mit dem Serviceprovider ab.
  • Broad Network Access: Die Services sind mit Standard-Mechanismen über das Netz verfügbar und nicht an einen bestimmten Client gebunden.
  • Resource Pooling: Die Ressourcen des Anbieters liegen in einem Pool bereit, aus dem sich viele Anwender bedienen können (Multi-Tenant-Modell). Dabei wissen die Anwender nicht, wo sich die Ressourcen befinden, sie können aber vertraglich den Speicherort, also z. B. Region, Land oder Rechenzentrum, festlegen.
  • Rapid Elasticity: Die Services können schnell und elastisch zur Verfügung gestellt werden, in manchen Fällen auch automatisch. Aus Anwendersicht scheinen die Ressourcen daher unendlich zu sein.
  • Measured Services: Die Ressourcennutzung kann gemessen und überwacht werden und entsprechend den Cloud-Anwendern in Rechnung gestellt werden (charge-per-use).

Computerleistung bei Bedarf zu erhalten, ohne dabei viel Verwaltungsaufwand zu betreiben, ist ein hervorragendes Argument für kostenbewusste Unternehmen. Dank dieser Virtualisierungstechnik bietet sich den Unternehmen nun eine Vielzahl von Implementierungsmöglichkeiten.

Treiber für den Einsatz von Cloud-Services
Mit Cloud Computing hat sich die Art und Weise, wie Geschäftsprozesse umgesetzt, angewendet und gemanagt werden, wesentlich verändert. Die Veränderung kann mit dem Aufkommen des Personal Computers verglichen werden, welcher die IT-Nutzung ebenfalls revolutioniert hat. Mit Cloud sind nun die wesentlichen Komponenten schneller und flexibler einsetzbar geworden. Einige der Treiber, welche die Aufmerksamkeit der Entscheidungsträger innerhalb der Unternehmen auf sich gezogen haben, sind:

  • Optimierte Ressourcennutzung: Die typischen Auslastungen von Serverrechnerleistungen liegt in Unternehmen durchschnittlich bei 15 bis 20 Prozent. Der Rest der vorhandenen und bezahlten Kapazität bleibt ungenutzt. Wenn nun ein Modell zur Verfügung steht, bei dem Ressourcen nur bezahlt werden, wenn sie tatsächlich benötigt werden, ist damit ein fast perfektes Modell zur Ressourcenoptimierung gefunden worden.
  • Kosteneinsparungen: Der Wechsel von eingekauften und gewarteten Rechnerleistungen hin zu gemieteten Cloud-Services hat einen Paradigma-Wechsel von Investitionsausgaben (CAPEX) hin zu reinen Betriebsausgaben (OPEX) zur Folge. Es besteht ein Potenzial zur Einsparung von Gesamtkosten. Man denke nur an die Möglichkeiten von flexiblen Rechnerleistungen für Testzwecke, ohne dabei erhebliche Investitionen tätigen zu müssen.  Zudem wird durch die Verrechnung der effektiven Nutzungsleistungen der Kapazitätsbedarf transparent gemacht.
  • Erhöhte Reaktionsfähigkeit: On-Demand (bedarfsgestützte), agile, skalierbare und flexible Services, welche der Organisation zudem noch in kürzester Zeit bereitgestellt werden können, ermöglichen den Unternehmen, sehr schnell auf veränderte Situationen reagieren zu können.
  • Schnellere Innovationszyklen: Durch die Verwendung von Cloud-Lösungen können Innovationen schneller implementiert werden, als wenn dies rein intern im Unternehmen durchgeführt würde. Oftmals bedingt ein Wechsel zu einer neuen Softwareversion eine einfache Anpassung der URL-Adresse im Browser.
  • Reduzierte Implementationszeiten:  Mit Cloud Computing können Rechnerleistungen und Datenspeicher nach effektivem Bedarf und quasi in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden. Die Umsetzung intern dauert in der Regel Wochen und Monate und bindet sehr viel Investitionsbudget (CAPEX).
  • Zuverlässigkeit: Der Ausfall einer einzelnen Komponente in einem Cloud-basierten System hat eine kleine Auswirkung auf die allgemeine Serviceverfügbarkeit und reduziert damit das Risiko eines Totalausfalls. Grosse und kritische Systeme hingegen müssen intern oft mit sehr komplexen ausfallsicheren Mechanismen (High Availability Options) ausgestattet werden.

Je nach Anforderungen der Unternehmen genügen eines oder mehrere dieser Argumente, um Cloud Computing als alternative Lösung zu betrachten. Insbesondere wenn es um Kosteneinsparungen geht, ist das Modell des Pay-per-use - der nutzungsabhängigen Verrechnung - bestechend. Aber jede Cloud-Lösung birgt nicht nur Vorteile, sondern auch Risiken. Die Unternehmen müssen die Chancen und Risiken gegeneinander abwägen, um entscheiden zu können, ob die Cloud eine valable Lösung ist.

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Von Martin Andenmatten, Gründer & Geschäftsführer Glenfis AG


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