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01.04.2014

OpenStack - Standard für die Cloud?

Es ist einmal mehr unglaublich zu verfolgen wie aus einem kleinen Feuer innerhalb kürzester Zeit ein weltweiter Flächenbrand entsteht.  Eine so rasante Entwicklung kann eigentlich nur zwei Ursachen haben: Entweder handelt es sich um einen Virus oder um etwas überaus Gutes. Bei Letzterem stellt sich zusätzlich die Frage: Handelt es sich lediglich um ein Buschfeuer, also ein Hype, oder um eine nachhaltige, technologische Entwicklung?

Die Geschichte von OpenStack
Die Geschichte von OpenStack beginnt mit der Übernahme des Cloud-Service Anbieters slicehost durch die Rackspace Hosting. Slicehost bot Linux-Server zur Miete mit einer Abrechnung pro Stunde an. Sie waren damit sehr erfolgreich, stiessen aber schnell an eine Wachstumsgrenze und konnten Kundenwünsche mit Funktionsänderungen nicht mehr effizient abbilden. Der Markt stellte zu diesem Zeitpunkt kein Werkzeug zur Verfügung, welches die Anforderungen von Rackspace für den Betrieb einer grossen Public Cloud erfüllen konnte. Man entschloss sich, die selber entwickelte Management-Software in ein open source Projekt umzuwandeln, um deren Entwicklung zu beschleunigen. Um einen günstigen aber hoch verfügbaren FileService für grosse Files wie z.B. Satellitenbilder o.ä. verwenden zu können arbeitete die Rackspace mit der NASA zusammen. Aus dieser Zusammenarbeit entstand letztendlich OpenStack. Und das ganz Erstaunliche daran ist, dass der erste Kontakt über eine mögliche Zusammenarbeit im Juni 2010 stattfand und heute OpenStack bereits in aller Munde ist.  

Was ist/macht OpenStack?
OpenStack wird als "The Cloud Operating System" bezeichnet. Das ist allerdings etwas verwirrend.  Einerseits orchestriert OpenStack Ressourcen wie Rechenleistung, Netzwerk und Storage um eine Applikation betreiben zu können. Andererseits steht  OpenStack über dem Virtualisierungs-Layer und hat ein Ziel: IT als skalierbaren Service bereit zu stellen. Ähnlich wie bei anderer Software zum orchestrieren von virtuellen Umgebungen soll die Bereitstellung von neuen Servern automatisiert werden. OpenStack beinhaltet verschiedene Module, welche als Projekt bezeichnet werden  und unterschiedliche Aufgaben bewerkstelligen. Das Projekt Horizon stellt so beispielsweise das Dashboard und somit das Self Servicing Portal bereit. Das Projekt Nova wiederum ist verantwortlich für das Management der verschiedenen Hypervisor's auf dem Markt. Um OpenStack  nutzen zu können muss im Vorfeld auf dem Hypervisor's ein Stück Software installiert werden. Gerade für den Microsoft Hypervisor ist zwar eine Komponente verfügbar aber noch mit einigen technischen Einschränkungen.

Muss nun jede Cloud OpenStack sein?
Dies sollte differenziert betrachtet werden. Im Bereich der Privat Cloud und insbesondere bei kleineren Privat Cloud Umgebungen bringt OpenStack nur einen bedingten Mehrwert. In diesem Fall kann genauso gut mit dem Management des jeweiligen Hypervisor Herstellers gearbeitet werden. Die Stärken von OpenStack liegen hauptsächlich beim Management und der Automatisation von grossen und hybriden Public Cloud's. Das ist nicht nur ein Mehrwert, sondern auch ein bedeutender Wettbewerbsvorteil. Trotz der rasanten Entwicklung von OpenStack steht die Technologie noch ganz am Anfang. Das zeigt sich in den Bereichen Deployment und dem Managament der Netzwerke. Beim Deployment von OpenStack  machen verschiedene zusätzliche Tools das Konzept kompliziert. Das Management der Netzwerke ist eine echte Herausforderung. Die verschiedenen Hypervisor's werden unterschiedlich gut und einfach unterstützt.

Fazit
Wie bei jedem Aufbau einer neue Cloud Umgebung müssen die Anforderungen an das Management und an die Automatisation genau geprüft werden. Für kleinere Privat Cloud Umgebungen ist OpenStack unter Umständen nicht von Interesse. Für grössere Public Clouds ist OpenStack ein Muss. Die schnellere Bereitstellung und die gewonnene Flexibilität bei der Anpassung von Kundenbedürfnissen stellt für grössere Public Cloud Anbieter erhebliche Wettbewerbsvorteile dar. Die  Frage ob sich OpenStack als Cloud Standard etablieren kann bleibt vorerst offen. Die Basis scheint vorhanden, aber es müssen noch einige Hürden bewältigen werden.

Sources
http://www.youtube.com/watch?v=YLCeYGpSjb0


René Jenni - Leuchter IT Infrastructure Solutions AG


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