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01.04.2017

Integrierte Systeme als Basis für die Smart Factory

Jörg Holzmann

Unter dem Begriff «Smart Factory» erleben wir derzeit tiefgreifende Veränderungen in verschiedenen Branchen und Unternehmen. Ausgelöst durch die Digitalisierung von Maschinen, Produkten und Prozessen entstehen neue Geschäftsmodelle mit weitreichenden Auswirkungen auf Organisations- und Arbeitsformen. Auch wenn wir erst am Anfang dieses Wandels stehen, zeichnen sich immer deutlicher die Konturen einer «smarten» Welt ab. Smart im Sinne einer intelligenten, effizienten und effektiven Vernetzung aller Beteiligten, vom Konsumenten über Hersteller und Distributoren bis hin zu Behörden und Verwaltungen. Der ständige Daten- und Informationsaustausch zwischen Abnehmern, Produktionsressourcen sowie von vor- und nachgelagerten Leistungserbringern verändert die wirtschaftlichen und technischen Rahmenbedingungen für Unternehmen auf revolutionäre Weise. Die einstige «Fabrik» weicht über kurz oder lang der «Smart Factory».

Cyber-physische Strukturen übernehmen die Kontrolle 
Wir erleben aktuell, wie produzierende Unternehmen immer mehr zu cyber-physischen Organisationsstrukturen umgebaut werden. Produkte, Kunden und Anlagen werden aktiv in die Fertigungsprozesse integriert. IT, Elektronik und Mechanik verschmelzen und kommunizieren über eine gemeinsame Datenbasis. Roboter übernehmen automatisierte, über Sensoren gesteuerte Arbeitsabläufe. Die Grundlagen liefert ein Netzwerk von Bauteilen, Produkten, Maschinen und Systemen. In zunehmenden Mass entsteht eine total digitalisierte und vernetzte Welt, in der Konsumenten, Produzenten und Dienstleister zu gegenseitig voneinander abhängigen Datenlieferanten und -abnehmern werden. Mit «Industrie 4.0» und ähnlichen Initiativen unterstützen verschiedene Staaten die digitale Transformation. Noch stehen wir am Anfang einer epochalen Entwicklung, doch die besten Startplätze werden bereits jetzt verteilt.

Prozesse und Organisationen müssen sich anpassen
Digitalisiere und vernetze! So einfach wie das tönt, so anspruchsvoll ist es. Von der Digitalisierung sind nicht nur alle Unternehmensbereiche betroffen, die damit verbundene Dynamik und die erforderliche Flexibilität erfordern neue Organisations-, Arbeits- und Denkmodelle. Nur mal so ein paar Schnittstellen zwischen verschiedenen Anwendungen zu erstellen, reicht bei weitem nicht mehr. Digitale Konzepte funktionieren nur, wenn damit vollintegrierte Prozess- und Organisationsmodelle einhergehen.  Sämtliche Unternehmensbereiche, aber auch das gesamte Spannungsfeld zwischen Kunde, Hersteller und Lieferanten müssen zu einem virtuosen Gesamtsystem zusammenwachsen. Informationen müssen so aufbereitet werden, dass nicht nur die Anwender, sondern alle involvierten Bereiche – inklusive Bauteile, Maschinen oder Menschen – gezielt bedient werden können.

Integrierte Systeme als Schlüssel zur Smart Factory
In einer wissenschaftlichen Studie der Hochschule für Oekonomie & Management Düsseldorf heisst es, dass in der Fabrik der Zukunft der Fertigungsprozess selbstständig durch die untereinander vernetzten Produkte gesteuert wird. Ein gemeinsames, smartes Datenuniversum ist die Grundvoraussetzung dafür. Dazu gehören u.a.

Smarte Netzwerke
Am Anfang war… das Internet. So oder ähnlich werden kommende Generationen vielleicht einst über die Anfänge des digitalen Zeitalters sprechen. Die rasante Verbreitung des Internets und die globale Vernetzung aller Dinge (Internet of Things) haben bereits jetzt vieles ermöglicht, was vor Kurzem noch undenkbar gewesen wäre. Immer und überall erreichbar zu sein? Ein komplettes Unternehmen digital auf einem Smartphone abzubilden? Problemlos möglich. Immer mehr Geräte, Produkte, Maschinen und Dinge des Alltags wachsen zu smarten Netzwerken zusammen.

Smarte Technologien
Intelligent machen und vernetzen sind das Eine, eine gemeinsame Sprache und einheitliche Standards zu finden das Andere. Technologien müssen lernen, miteinander zu sprechen und sich gegenseitig zu «verstehen». Dazu sind gemeinsame Systemarchitekturen nötig wie etwa REST (Representational State Transfer), welches als einheitliche Schnittstelle Webservices unterstützt.

Die digitale Evolution hat begonnen
Im Sinne von Darwins Evolutionstheorien muss der digitale Wandel als wirtschaftliche Evolution verstanden werden. Neue Unternehmen sind am Entstehen, alte Traditionsfirmen kämpfen ums Überleben. «Survival of the fittest» ist angesagt. Nicht die Grösse ist entscheidend, sondern die Fähigkeit, neue Chancen zu erkennen und sich möglichst rasch an Veränderungen anzupassen. Wer auf der Welle reiten will statt von ihr weggespült zu werden, muss Systeme und Daten integrieren, Prozesse vernetzen, Geschäftschancen erkennen und neue Organisationsmodelle entwickeln. Die schöne, neue Smart Factory ist kein fertiges Produkt, sondern eine unablässige Anpassung an neue Möglichkeiten und Herausforderungen.


Jörg Holzmann, myfactory Software Schweiz AG


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