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01.09.2015

Der Weg führt auch für den Mittelstand in die Cloud

Leonard Bodmer, Country Manager Schweiz bei Red Hat

Die Cloud ermöglicht Unternehmen, agil und bedarfsorientiert IT-Kapazitäten zu nutzen. Die Vorteile wie hohe Flexibilität und Skalierbarkeit liegen auf der Hand. Der allgemeine Cloud-Trend wird sich deshalb auch nicht abschwächen, sondern sich im Gegenteil weiter verstärken. Dieser Entwicklung muss sich auch der Schweizer Mittelstand zunehmend stellen, um seine Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Nach Gartner ist die Zukunft der IT „bimodal“. Die Marktforscher gehen davon aus, dass die meisten Unternehmen in der Zukunft eine solche IT-Architektur nutzen, die auf einer Verknüpfung traditioneller und agiler Vorgehensmodelle basiert. Im Prinzip geht es bei der bimodalen IT um zwei unterschiedliche Methoden beziehungsweise eine „IT der zwei Geschwindigkeiten“. Sie umfasst die herkömmliche und sichere operative IT-Basis (Mode 1) sowie die nicht-lineare und agile IT (Mode 2). Im Mode 1 werden traditionelle Scale-up-Applikationen mit strategisch wichtigen Daten betrieben. Im Mode 2 hingegen werden agile Scale-out-Applikationsmodelle genutzt, mit denen auf neue Geschäftsanforderungen oder Rahmenbedingungen schnell reagiert werden kann.

Der bimodale IT-Ansatz zeigt sich heute bereits im Cloud-Bereich, vor allem grössere Unternehmen betreiben bereits die IT-Infrastruktur zum Teil im eigenen Rechenzentrum oder einer Private Cloud (Mode 1) und zum Teil in der Public Cloud (Mode 2). Die gleichzeitige Nutzung der internen Infrastruktur ist oft allein schon deshalb erforderlich, da etliche Anwendungen überhaupt nicht für den Public-Cloud-Einsatz geeignet sind oder aus Sicherheits-, Compliance- und datenschutzrechtlichen Gründen nicht in Frage kommen. Es hat sich gezeigt, dass für viele Unternehmen ein Hybrid-Cloud-Modell der ideale Einstieg ist, um die Potenziale privater und öffentlicher Clouds optimal zu nutzen. Ein Hybrid-Cloud-Modell, das On-Premise- und Off-Premise-Ressourcen umfasst, bietet das Beste zweier Welten: die Kosteneffizienz einer Public Cloud und die Flexibilität einer Private Cloud für die Umsetzung von Unternehmensanforderungen in Bereichen wie Audit, Risk Management oder Policy Management. Die Realisierung eines Open-Hybrid-Cloud-Modells ist allerdings kein einfacher Prozess, Red Hat kann Unternehmen hierbei umfassend unterstützen.

Entscheidet sich ein Unternehmen für einen hybriden Ansatz, stellt sich allerdings zwangsläufig die Frage nach dem richtigen Cloud-Lösungspartner. Viele Unternehmen verfolgen heute eine Multi-Sourcing-Strategie, das heisst, sie lagern einzelne IT-Segmente an unterschiedliche externe Partner aus, die sich auf einen bestimmten Service spezialisiert haben. Für diese Unternehmen kommen nur Cloud-Provider in Frage, die dem Kunden keinen „Vendor-Lock-in“ aufzwingen. Auch Cloud-Lösungen von der Stange sind kritisch zu betrachten, da sie auf Kosten der Flexibilität gehen. Und ihnen wird auch nicht die Zukunft gehören. Mittelfristig werden sich branchenspezifische Cloud-Lösungen etablieren.

In technologischer Hinsicht ist vor allem darauf zu achten, dass Cloud-Lösungen auf offenen Standards basieren, auch im Hinblick auf eine eventuell erforderliche „Rückabwicklung“ von Cloud-Projekten. Wer als Fundament seiner Cloud-Infrastruktur beispielsweise eine Linux-basierte OpenStack-Lösung wie die Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform verwendet, setzt ausschliesslich auf offene Standards und erhält damit eine maximale Infrastruktur-Flexibilität. Dass die Open-Source-Plattform OpenStack eine zentrale Bedeutung beim Aufbau von Cloud-Infrastrukturen einnimmt, belegt auch eine aktuelle Untersuchung von Red Hat. Die „OpenStack Enterprise Adoption Survey“ hat ergeben, dass 75 Prozent der befragten Unternehmen die Nutzung von OpenStack bei Cloud-Projekten planen. Als zentrale Gründe für die OpenStack-Einführung wurden dabei von 77 Prozent die schnellere Bereitstellung von Services, von 52 Prozent die Reduzierung der operativen IT-Kosten und von 44 Prozent die höhere Flexibilität der Infrastruktur genannt. Generell kann man festhalten, dass die klassische IT-Infrastruktur künftig verstärkt durch flexible Cloud-Infrastrukturen ergänzt wird. Merkmale dieser IT sind Infrastructure-as-a-Service (IaaS), moderne Platform-as-a-Service (PaaS)-Lösungen wie Red Hat OpenShift Enterprise, Container oder Cloud-Management-Plattformen.

Und einen weiteren Aspekt müssen Unternehmen bei der Entscheidung für ein Cloud-Angebot immer im Auge haben: Sie sollten bei jeder Auslagerung von IT-Bereichen die (strategische) Kontrolle über ihre IT behalten, gerade wenn es unternehmenskritische Applikationen betrifft. Denn eines darf nicht vergessen werden: Auch bei einem Outsourcing von IT oder Geschäftsprozessen ist ein Unternehmen verpflichtet, alle Anforderungen des Risikomanagements zu erfüllen. Und deshalb ist es zwingend erforderlich, den Ort der Datenhaltung, die Art der Datensicherung und Datenzugriffsmöglichkeiten durch den Provider exakt zu überprüfen.

Generell wird der Einsatz bimodaler IT-Modelle auch die Bedeutung der Cloud signifikant erhöhen. Das heisst, eine verstärkte Cloud-Nutzung wird schneller kommen als vielfach gedacht. Viele grosse Unternehmen haben diesen Weg bereits eingeschlagen. Vor dieser Entwicklung sollte aber auch der Mittelstand in der Schweiz nicht die Augen verschliessen. Nur so wird er seine Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit erhalten, indem er durch Zugriff auf Public-Cloud-Ressourcen schnell und flexibel auf geänderte Marktanforderungen reagieren kann. Red Hat bietet Unternehmen eine umfassende Unterstützung bei der Durchführung von Cloud-, IaaS- oder PaaS-Projekten. Zu den Referenzkunden zählen unter anderem Amadeus oder der Online-Supermarkt LeShop, der Red Hat OpenShift Enterprise nutzt.


Leonard Bodmer - Red Hat


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