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03.01.2018

Cloud-Strategien für Komponenten des Information Management

Der folgende Artikel befasst sich mit einigen Aspekten des aktuellen Themas von Cloud-Strategien in den Unternehmen. Nach einer Studie der IDC aus 2016 werden Cloud Services 2020 einen Umsatz von mehr als 500 Mrd. US$ haben und 70% der Ausgaben für Software werden auf Cloud Code basieren. Das jährliche Wachstum wird auf 23% prognostiziert. Die Studie zeigt weiter auf, dass 60% der befragten Unternehmen sich derzeit befinden mit Pilotprojekten beschäftigen und noch keine Cloud Strategie definiert haben.

Der Artikel geht auf die wesentlichen Voraussetzungen ein, die es den Unternehmen ermöglichen, eine Cloud-Strategie zu definieren, nämlich eine Risikoanalyse sowie deren Bewertung. Nur wenn beides vorliegt, kann entschieden werden, welche Komponenten des Information Management ausgelagert werden und wie diese in der Cloud betrieben werden sollen.

Da eine Cloud-Strategie und die Voraussetzungen hierfür jeweils große unternehmensindividuelle Komponenten besitzen, stellen die gezeigten Auflistungen und Tabellen keine verbindlichen Richtlinien dar, sondern sind eher als Beispiele bzw. Mindestanforderungen für die Herangehensweise an dieses komplexe Thema geeignet. Die derzeit gängigen Konzepte wie SaaS (Software as a Service), IaaS (Infrastructure as a Service) usw. werden als bekannt vorausgesetzt.

Motivation für die Cloud
Steht in einem Unternehmen die Auslagerung von Komponenten des Information Managements zur Debatte, werden regelmäßig eine Reihe von Argumenten angeführt die gegen eine Auslagerung sprechen. Diese Argumente beziehen sich auf tatsächliche oder vermeintliche bestehenden Risiken. Auf die tatsächlich vorhandenen Risiken, die es zu minimieren gilt, wird weiter unten eingegangen. Zuerst sollen zwei Beispiele veranschaulichen, warum die IT-Verantwortlichen heute motiviert sind, sich mit dem Thema Cloud eingehend zu beschäftigen:

Beispiel: Speicherkosten für die langfristige Aufbewahrung von großen Datenbeständen
In vielen Branchen sind in den letzten Jahren die vor allem die EU-Regularien und in der Folge die Vorschriften der zuständigen Aufsichtsbehörden stark gewachsen. Vor allem nach der Bankenkrise 2008 im Banken- und Finanzwesen aber auch in anderen Bereichen wie in der Pharma- und Gesundheits- oder Chemie-Industrie müssen immer schärfere Compliance-Vorschriften beachtet werden. Dies führt neben hohem personellen Aufwand z.B. für Risikomanagement und Nachweis der Beachtung der Regularien auch dazu, dass große Mengen von Daten über einen längeren Zeitraum vorgehalten werden müssen. Auch die produzierende Industrie muss (oder will) ihre Produktionsdaten über den gesamten Lebenszyklus der Produkte und zusätzlich über eventuelle Verjährungsfristen vorhalten. In der Automobilindustrie sind beispielsweise Aufbewahrungsfristen von 30 Jahren keine Seltenheit. Speichermanagement ist heute also auch ein Compliance-Thema.

Speicher kostet heute fast nichts mehr – Das ist falsch, zumindest wenn es im Unternehmen um große Speichermengen geht, die über einen längeren Zeitraum aufbewahrt werden müssen.  Die Speicherkosten für professionell verwalteten Speicher auf Basis von Festplatten-technologie liegen derzeit immer noch zwischen 1.500 und 3.00 € pro TB Speicher. Nimmt man als Beispiel einem Bestand von 6 TB Daten mit einer Aufbewahrungsfrist von 6 Jahren, einen jährlichen Zuwachs von 1 TB und ein jährliches Wachstum dieses Zuwachses von 5% an, so fallen über die kommenden 10 Jahre ca. 150 – 300.000 € Speicherkosten an. Beträgt die Aufbewahrungsfrist 10 Jahre, wächst dieser Betrag mit den genannten Parametern auf bis zu 400.000 € an. Für die reine Vorhaltung von Datenbeständen ohne weiteren Nutzen für das Unternehmen sind das erhebliche Kosten.

Als Alternative bietet sich neben klassischen kostengünstigeren aber unflexiblen Speichermedien wie Bandsicherungen, die Speicherung der Daten bei einem professionellen Anbieter von Cloud-Speicher an, welcher zu deutlich günstigeren Kosten erhältlich ist.

Beispiel: Sicherstellung der Wartung und des Recovery- und Desaster-Managements

„Hoch die Hände Wochenende!“ Dies gilt leider nicht für RZ-Manager und hochqualifiziere IT-Fachleute im Rechenzentrum.
Notwendige Updates und andere Wartungsarbeiten müssen normalerweise am Wochenende, meist ab Freitagabend stattfinden. Läuft etwas bei den Wartungsarbeiten schief, sind die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Rechenzentrums und teilweise auch die der Applikationsbetreuung häufig das Wochenende über beschäftigt, für den kommenden Montag einen reibungslosen Regelbetrieb sicherzustellen.

Das Dilemma hierbei: Die Zahl der in der IT zu betreuenden Anwendungen wächst permanent. Damit steigt auch der Aufwand für Wartung und Support. Die IT-Bereiche wachsen personell aber in der Regel nicht adäquat mit den Anforderungen. Die Ursachen liegen zum einen im Versuch, die Personalkosten in der IT zu begrenzen zum anderen aber auch in der mangelnden Verfügbarkeit von entsprechen qualifizierten IT-Experten. Die Folge sind immer engere Wartungsfenster und der Aufwand für eventuell notwendige Recovery-Maßnahmen steigt permanent. Kommt es zum kompletten Ausfall, können manche Unternehmen den Wiederanlauf über das Wochenende sicherzustellen.

Konflikte mit der zulässigen Wochenend-Arbeitszeit sind zwangsläufig die Folge. Zudem fällt es immer schwerer, ausreichend qualifiziertes Personal, das in diesem spezialisierten Umfeld sowieso schon sehr knapp ist, zu gewinnen und zu halten.

Dieses Beispiel legt einige der Gründe offen, wegen denen die Unternehmen zunehmend Applikationen, Teile der Infrastruktur und/oder den kompletten RZ-Betrieb extern auszulagern und betreiben zu lassen.
Quelle und gesamter Artikel: project-consult.de


Dr. Joachim Hartmann


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