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01.07.2015

Cloud geht alle etwas an – Ein Erfahrungsbericht aus Kundenworkshops

Markus Küng

Das Thema „Cloud“ beschäftigt Unternehmen und die IT Branche bereits seit mehreren Jahren. Die Verbreitung schreitet in allen Branchen und in Firmen aller Grössenordnungen voran. Trotzdem sind die Sichtweisen auf Cloud sehr unterschiedlich. Ensprechend vielfältig sind die Diskussionen über Cloud-Projekte in Workshops mit Kunden. Was sind die Gründe hierfür? 

  • Welches Deployment-Modell (Private – Public) wird betrachtet? Diskutieren wir über Private- oder Public-Cloud? 
  • Über welche Service-Tiefe (IaaS – PaaS) unterhalten sich die Projektpartner? 
  • Wer betrachtet welchen Aspekt? Wird das Projekt überhauptgesamtheitlich begutachtet?

Die nachstehende Situation, nachempfunden aus Workshops mit Kunden, welche Cloud bereits einsetzen, ist dafür typisch:

„Cloud lohnt sich nicht“ (Head Operations)
Der für den Betrieb der Infrastruktur verantwortliche Manager ist begeistert über die Flexibilität und die Zugriffsmöglichkeiten auf Compute, Storage und Netzwerkkapazität, welche die Cloud (IaaS) bietet. Gleichzeitig ist er aber enttäuscht über das mangelnde Verständnis seiner Auftraggeber, denn er hat Schwierigkeiten die Aufwände seines Teams zu rechtfertigen:
„Unser Aufwand ist nicht gesunken. Im Gegentei: Unsere Engineers mussten unsere bestehende Architektur anpassen und vor allem Betriebsprozesse wurden auf die gegebene Funktionalität der Cloud-Infrastruktur angepasst. Die Mitarbeiter im Betrieb wurden zusätzlich ausgebildet, um die neue Umgebung richtig einzusetzen, damit die Geschäftsbereiche mit der gewohnten Qualität bedient werden konnten.“
Zufrieden äussert der Manager sich dafür über die verbesserte Zusammenarbeit mit den Applikationsentwicklern. Diese können sich nun selbst bedienen und setzen damit sein Team weniger unter Druck, wodurch weniger Auseinandersetzungen und Eskalationen entstehen. Allerdings warnt er von einer zunehmenden Ressourcen­verschwendung, welche diese neue Freiheit gebracht hat. Gesamthaft könne er damit die ursprünglich erwarteten Sparziele nicht erfüllen.

„Kosten sanken nach 2 Jahren“ (CFO)
Der Finanzverantwortliche bestätigt, dass die ursprünglichen Sparziele nicht vollumfänglich erfüllt wurden. Er ergänzt jedoch den positiven Trend:
„Unsere IT-Kosten stagnieren trotz positiver Entwicklung des gesamten Geschäftsganges schon im ersten Jahr nach Einführung der Cloud-Infrastruktur. Im zweiten Jahr wurden die ersten Einsparungen verzeichnet.
Allerdings gebe ich dem Kollegen recht, die IT Betriebskosten sind nur marginal gesunken. Aber in den Fachbereichen konnten wir Entwicklungskapazitäten einsparen und trotzdem mehr der geforderten Projekte realisieren.“

Ob die Effizienzsteigerung in der Fertigung oder die gezielteren Werbeaktionen, welche durch die neuen Applikationen ermöglicht wurden, mehr zum positiven Geschäftsverlauf beigetragen haben, lasse sich momentan noch nicht beurteilen.

„Wieso noch mehr davon, wenn es sich nur beschränkt lohnt?“ (Einkauf)
Veränderung und Herausforderungen hat die Cloud nicht nur in der IT mit sich gebracht. Auch der Einkäufer vermeldet Schwierigkeiten mit den neuartigen Verträgen, die gar nicht so richtig mit den bestehenden Vereinbarungen zusammenpassen: „Wenn wir mit den einfacheren Cloud Infrastruktur Services (IaaS) schon die erwarteten Einsparungen nicht erzielen, wieso wollen wir künftig die für uns noch schwieriger zu verstehenden Cloud-Entwicklungsmöglichkeiten (PaaS) nutzen? Die Anträge von den Entwicklern liegen bei mir schon auf dem Tisch“

„Wir müssen strategisch denken“ (CIO)
Die verschiedenen Aussagen seiner Kollegen verwirren den CIO nicht. Er hat eigentlich schon damit gerechnet::
“Dass wir den anhaltenden Fokus auf die Kostenreduktionen nicht fortlaufend erfüllen können überrascht mich nicht. Unser Geschäft befindet sich in einer Veränderung. Auch wenn ich es jetzt noch nicht exakt nachkalkulieren kann, ermöglicht es uns die Cloud durch die Flexibilität und die veränderten Kostenstrukturen vermehrt andere Ansätze zu prüfen undneue Wege zu beschreiten. Genau dies wird die Innovation in unserem Geschäft vorantreiben und zu neuen Erfolgen führen.“
All die aufgeführten Argumente seiner Kollegen scheinen ihn nicht zu verunsichern - im Gegenteil. Seine Strategie fokussiert nicht auf die Kostensenkung allein. Er  stützt sich auf seine Balanced Scorecard, welche die finanziellen und prozesstechnischen Elemente beinhaltet sowie Weiterbildung und Kundenzufriedenheit berücksichtigt, genau wie dies schon Jahre vor der Geburt der Cloud von Norton und Kaplan beschrieben wurde. Seine Antwort auf die Frage des Einkaufes liegt auf der Hand: “Wir führen diese Reise weiter. Wir werden die Möglichkeiten, die uns die Cloud  bietet vermehrt nutzen. Unser System ist nicht mehr alleine in unserem Haus zu finden, unser System ist die Cloud und die darin verborgenen Schätze von Daten und Funktionen.“

Der Nutzen der Cloud ist nicht alleine bei den Kosten zu finden
Die beschriebene fiktive Diskussion, nachempfunden aus Kundenworkshops, ist typisch für Cloud-Projekte. Nur die eigenen Hardware mit Cloud-Servern zu ersetzen wird nie den gewünschten Erfolg bringen. Die Erfolge liegen nicht bei den möglichen Kostensenkungen alleine, sondern bei der Nutzung neuer Funktionen und neuer Informationen, die Unternehmen über ihre Produkte und Kunden gewinnen können. Eine detaillierte Studie dazu:
Under Cloud Cover

Wichtig auf dieser Reise ist es, einen Partner zu finden, der nicht nur Server aus der Cloud bietet, sondern die verschiedenen Deployment-  und Service-Modelle mit seinen Produkten und Services abdecken kann. Setzen Sie bei Ihrer Reise in die Cloud auf einen Partner, der sie auch über die verschiedenen Phasen von Planung, Bauen und Nutzung professionell begleiten kann:

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Markus Küng, IBM Schweiz


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