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01.08.2015

Cloud ERP in der Schweiz – heute und morgen

Keine Frage: Die Cloud ist mittlerweile vollkommen in unserer Gesellschaft und insbesondere in den KMU angekommen. Wir bieten unsere Cloud ERP Applikation bereits seit Herbst 2009 als Software as a Service Lösung im Schweizer Markt an. Und dies mit Erfolg, wie beispielsweise die unabhängige Studie «Cloud Vendor Benchmark 2015 – Switzerland» vom Beratungshaus Experton nun wieder attestierte. So konnte myfactory erneut in der Kategorie «SaaS – ERP for SME» die renommierte Auszeichnung «Cloud Leader – Switzerland» in Empfang nehmen und wir damit unsere Vorreiterrolle weiter untermauern.

Die unabhängige Studie stellte ausserdem erneut fest, was ich bereits im letzten Fachbeitrag als Fazit zog: Immer mehr Unternehmen setzen sich nun aktiv mit den Vorteilen von cloudbasierter Unternehmens Software auseinander; die Technologie wird zur Selbstverständlichkeit und gilt daher als DAS IT-Trendthema der letzten Jahre. Nach wie vor existieren zwar noch einige Skeptiker, jedoch sprechen die Vorteile klar für sich. Für Schweizer KMU sind dabei insbesondere die folgenden Stärken nicht von der Hand zu weisen:

  • Verfügbarkeit von Funktionalität, Technologie und Rechnerleistung auf Abruf: Dank der Nutzung professioneller IaaS Partner sind wir in der Lage hochverfügbare, mobile, voll integrative und skalierbare Systeme anzubieten, die den klassischen On-Premise Lösungen vom Funktionsumfang in nichts nach stehen und diesen dabei in Sachen Flexibilität sowie Verfügbarkeit sogar einen Schritt voraus sind. Da keine Wartung anfällt und keine Updates eingespielt werden müssen, werden wichtige Ressourcen und Kosten eingespart.
  • Kostenersparnis und geringe Kapitalbindung: Bei Nutzung eines Cloud ERPs wird direkt spürbar, dass geringere Kosten anfallen – trotz Nutzung einer professionellen Infrastruktur. Auch Updates in einer multi-tenant-Umgebung werden lediglich nur einmal zentral für alle Kunden ausgeführt. Dies führt zu bedeutenden Kosten- sowie Zeitersparnissen und nebenbei auch noch dazu, dass Updates häufiger durchgeführt werden und somit Kunden viel schneller neue Funktionen nutzen können. Im Gegensatz dazu sehen wir in der Praxis viele veraltete ERP-Anwendungen, da wichtige Updates oftmals enorme interne und externe Aufwände verursachen würden, die viele Unternehmen schlichtweg durch Verzicht einsparen.

    Auch durch das «pay as you go» Abomodell können weitere Kosten eingespart werden, da nur effektiv genutzte Ressourcen sowie Funktionen bezahlt werden, und dies auch nur über den Zeitraum, in dem diese tatsächlich eingesetzt wurden. Als Beispiel in einem Unternehmen dienen saisonale Unterschiede bei Nutzerzahl, Leistungsbedarf bei Monats- und Jahresabschlüssen sowie Promoaktionen und vieles mehr.
  • Standorte und neue Businessmodelle: neue Technologien ermöglichen auch, dass Unternehmen ihre Geschäftsmodelle laufend optimieren und verbessern können. Wird ein weiterer Standort aufgebaut, stehen die dazu erforderlichen ERP-Tools auf Abruf zur Verfügung: ohne Investitionskosten und Wartezeiten ist der neue Standort auf Knopfdruck ins Unternehmen integriert. Alle aktuellen Module des Cloud ERPs sind sofort einsatzbereit, umsetzbar und können bei Bedarf auch umgehend wieder zu- bzw. abbestellt werden. So werden interne sowie externe Prozesse standortunabhängig gesteuert und auch neue Geschäftsmodelle können mit geringem Aufwand geprüft und realisiert werden.
  • Sicherheit: Auch hier besteht ein grosses Plus bei einer cloudbasierten ERP-Lösung, auch wenn gerade dieser Aspekt von den Cloud-Skeptikern oft kritisch hinterfragt wird. Professionelle IaaS-Anbieter offerieren jedoch Leistungen, Performance und zertifizierte Sicherheitsstandards, die weder Inhouse noch vom kleinen Hostingpartner erbracht werden können. Insbesondere die vollständige Redundanz innerhalb der Rechenzentren sorgt für eine extrem hohe Verfügbarkeit und sichere Daten.

Zusammen mit einer breiten, öffentlichen Akzeptanz von cloudbasierter Software, verändert sich aber auch das gesamte Marktsegment der Business Software. Einige der Ergebnisse der Experton Studie waren demnach auch, dass der Cloud Markt der traditionellen IT kaum noch Luft zum Atmen lässt und dass SaaS-Lösungen den klassischen Software-Markt prognostiziert bis 2019 überrollen werden. Andere Studien kommen zu dem Schluss, dass bis 2018 die Wachstumsraten von Software as a Service Dienstleistungen gegenüber On-Premise Systeme knapp 6-mal so hoch ausfallen werden und Saas-Applikationen bis 2018 knappe 28% des gesamten Business Software Segments einnehmen werden. Mit jährlichen Wachstumsraten von bis zu 18% sind hier realistisch zu rechnen. Diese und weitere Daten haben wir für die Leser unseres Blogs auch bereits in zwei anschaulichen Infografiken: «Zeitreise und Ausblick: Business Software aus der Cloud» aufbereitet.

Cloud ERP als Werkzeug der Digitalisierung
Viele KMU, die heute bereits ein Cloud ERP einsetzen, sind oder waren sich anfangs gar nicht bewusst, welche Möglichkeiten ihnen dadurch zusätzlich geboten werden. Oft werden die bestehenden Prozesse identisch abgebildet und neue Funktionen, die das Cloud ERP bietet, umgesetzt. Dieser Weg kann durchaus richtig sein, denn ein Grundbedürfnis bei der Einführung eines neuen ERP ist ja, dass die bestehenden Key-Prozesse reibungslos funktionieren und die Anwender mit neuen Funktionen, die ihnen den Alltag erleichtern, motiviert sind. 

Der nächste Schritt führt die Anwender aber ins Digital Business. Die Digitale Transformation wird kaum parallel mit der ERP-Einführung umgesetzt; sie erfolgt schrittweise über einen länger andauernden Prozess. Wichtig aber ist, dass ein ERP-System im Einsatz ist, welches die technischen Voraussetzungen für die Digitalisierung von analogen Geschäftsprozessen voll unterstützt. Eine webbasierte Anwendung allein genügt dafür nicht, das ERP muss über die geeignete Architektur als Fundament verfügen. Echte Cloud ERP Lösungen bringen hier die grundlegenden technischen Voraussetzungen bereits mit. So können beispielsweise bei myfactory mittels myfactory.API (einem WebAPI) Services anderer Systeme eingebunden werden, es erfolgt damit eine nahtlose Integration zu Drittsystemen.

Prozesse werden dadurch systemübergreifend ohne Medienbruch integriert. Ein Cloud ERP, das diese Services anbietet, kann dadurch natürlich gleichzeitig gemeinsamen Nutzen für viele ihrer Cloud-Kunden bringen. Ohne die Cloud würden diese Integrationen unter Umständen auch möglich sein, müssten aber immer von Fall zu Fall individuell verfügbar gemacht werden. Das ist teuer, zeitintensiv und bindet Ressourcen.

Industrie 4.0 und die Cloud
Industrie 4.0 bringt den smarten Wandel der Produktion in die Unternehmen. Auch hier sind ERP-Systeme und insbesondere deren PPS-Module stark betroffen. Die Integration und Vernetzung dieser Produktionssysteme erfolgt durch Anwendung gemeinsam genutzter Internet-Standards. Es erfolgt eine faktische Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen. Das Resultat sind so genannte Smart Factories, die Bedarf, Entwicklung, Produktionseinheit und Produktionstechnik optimieren sowie steuern. Ich denke niemand stellt sich heute vor, dass diese Berechnungen und Optimierungen im Serverraum eines einzelnen KMU stattfinden werden. Hingegen ermöglichen professionelle Cloud-Parks starker IaaS-Anbieter leistungsfähige Optimierungen von Systemen mit einheitlichem Bedarf.

Was die Thematik der Industrie 4.0 ebenso mit sich bringt, sind enorm anfallende Datenmengen und Rechnerleistungen, die zweitweise höchste Anforderungen an die Performance stellen. Modellrechnungen und Simulationen aus den unterschiedlichen Systemen erfordern hohe Leistungen der Infrastruktur. Big Data ist somit ebenso ein Thema, das in der Cloud sicher am effizientesten gelöst wird.

Digital Business, Industrie 4.0 und Big Data gehören in die Cloud. Cloud ERP Systeme mit intelligenten Schnittstellen wie myfactory.API sind heute schon auf dem Markt erhältlich. Heute ist also schon morgen? Zumindest ein idealer Zeitpunkt um das Thema anzugehen.


David Lauchenauer, myfactory Software Schweiz AG


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