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01.01.2016

Cloud-Computing: sinnvoll, einfach, günstig, bequem – aber nicht immer

René Küchler – Mitgründer, Teilhaber und Geschäftsführer one source ag Root LU (1cloud)

Auch Cloud-Projekte sind IT-Projekte; müssen also wohlüberlegt und gut geführt sein.

Standard-Informatik-Services selbständig, inhouse und mit eigener Kompetenz bereitzustellen und zu betreiben ist aufwendig, teuer und unnötig. Solche „Commodities“ kann man heute problemlos extern, in der Cloud einkaufen. Als Anbieter von Cloud-Services und in der Rolle als IT-Berater und Projektleiter hören wir das sehr oft. Manager sehen die IT primär als Kostenfaktor, welchen es zu reduzieren gilt. Und extern einkaufen scheint da eine logische Folge zu sein; diese Services also zwingend günstiger.
 
Doch ist das wirklich so? Ist die interne IT in jedem Fall teurer und letztlich die schlechtere Wahl? Mitnichten . . .
. . . denn der Schritt in die Cloud muss – wie alle Entscheidungen in einem Unternehmen – wohlüberlegt sein. Dabei dürfen nicht nur Kosten betrachtet werden. Es gilt, Vor- und Nachteile sowie die Chancen und Risiken, businessrelevant abzuwägen. Bei den Kosten ist es wichtig, dass Gleiches mit Gleichem verglichen wird und – das ist in der Praxis kein leichtes Unterfangen. Werden nun die Raumkosten (Serverräume, Rechenzentrum, etc.) tatsächlich dem IT-Budget belastet? Oder die Energiekosten? Und wie viel des IT-Personalaufwandes ist unter dem Strich tatsächlich für den IT-Betrieb zuständig (und nicht für diverse andere Aufgaben, Projekte u.a.m.)?
 
Cloud-Computing; Vor- und Nachteile?
Unbedingt – die Cloud bietet viele Vorteile. Aber eben auch Risiken. Will sich ein Unternehmen in die Abhängigkeit eines Providers begeben? Kann und will man diesem Anbieter die – durchaus sensiblen – Daten anvertrauen? Wo werden diese Daten gespeichert, gesichert und gelagert? Ist es zwingend, dass die Daten bsp. ausschliesslich in der Schweiz gehalten werden?

In diesem Zusammenhang muss – je nach Branche und Tätigkeit – auch abgeklärt werden, ob eine Auslagerung überhaupt möglich ist. Es kann durchaus sein, dass ein Unternehmen Kundendaten hält, die nicht einem beliebigen IT-Dienstleiter übergeben werden dürfen. Auch das Gesetz macht u.U. Vorbehalte. All dies muss zwingend frühzeitig und abschliessend geklärt werden. Wir haben es leider wiederholt erlebt, dass Kunden Auslagerungsprojekte stoppen oder rückgängig machen mussten, weil vorab die Hausaufgaben nicht richtig und exakt genug gemacht wurden.

Der sichere Weg in die Cloud führt über ein Projekt
Entscheidet sich ein Unternehmen für die Cloud, wird ein entsprechendes Projekt gestartet. Wie bei allen (IT-) Projekten ist hierbei die Bedarfs- und Anforderungsanalyse und ein Projektmanagement mit exakter Planung das A und O. Nur wenn der Kunde weiss, was er will und braucht, kann ein Anbieter entsprechende Services bereitstellen. Die Transition vom Ist- zum Soll-Zustand bzw. zum Cloud-Provider kann mehr oder weniger aufwendig sein. In jedem Fall müssen die Schritte wohlüberlegt und exakt geplant sowie professionell durchgeführt werden. Zwingend sind auch Roll-back Szenarien, so dass im Fehlerfall bzw. bei Problemen jederzeit wieder zum vorherigen Zustand zurückgekehrt werden kann. Selbstverständlich ohne Datenverlust.
 
Auch in der Cloud führt ein Weg zurück; aber wie genau?
Ist das Unternehmen nun in der schönen, neuen Cloud-Wel, kommen hoffentlich die Vorteile und Chancen zum Tragen. Irgendwann läuft dann vermutlich der Vertrag aus und man macht sich (hoffentlich früh genug) Gedanken zum weiteren Vorgehen. Bleibt man, weil man zufrieden ist, beim Anbieter? Dann ist ja alles wunderbar und vermutlich relativ einfach. Steht aber ein Wechsel – aus welchen Gründen auch immer – oder ein Insourcing an, wird es allenfalls schon komplizierter. Das „Spiel“ beginnt von vorne. Analysieren, Planen, etc. Und spätestens jetzt rächt es sich, wenn beim ursprünglichen Cloud-Entscheid etwas Entscheidendes vergessen ging: Das Exit-Szenario.
 
Unserer Erfahrung nach ist ein klar und sauber definierter Prozess, wie bei Vertragsende – grundsätzliche unabhängig der Gründe dafür – verfahren wird. Wie werden die Daten übergeben? Wie erfolgt eine allfällige Migration hin zu einem neuen Provider oder zurück zur internen IT? In welcher Form und wie lange unterstützt der bisherige Partner den Kunden dabei? Und so weiter.

Hierbei ist es wie in der Ehe: Regeln Sie solche Dinge zu Beginn; dann wenn die Partner noch (vernünftig) und „in Frieden“ miteinander verhandeln können.  Tut man es erst am Ende bzw. in der Krise, sind Probleme vorprogrammiert, vernünftige Lösungen meist in weitere Ferne und das Budget für die Rechtsanwälte vermutlich zu tief.
 
Freundliche Grüsse – Ihr René Küchler


René Küchler, one source ag (1cloud)


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