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01.07.2014

5 Jahre Cloud Business Software – Rückblick und Ausblick

David Lauchenauer

myfactory entwickelt ihre Business Software seit 2001 und startete im Herbst 2009 ihr Schweizer Cloud Business als einer der ersten SaaS (Software as a Service)-Anbieter in der Schweiz. Wir werfen einen Blick zurück und betrachten die Entwicklung. Sie soll auch andere Anbieter ermutigen, den Weg in die Cloud zu gehen. Eine sehr umfassende und leistungsfähige Business Software als komplette Business Suite stand uns mit myfactory von Anfang an als Public Cloud-Lösung zur Verfügung. Sie beinhaltete ERP, CRM, PPS, e-commerce, Fibu, Groupware, Lohn und viele Module mehr.  Benötigt wurde nur noch die Aboverwaltung und ein Automatisierungsprozess für die Kundenbestellungen der Abos. Wir waren überzeugt vom Cloudmodell und dessen Zukunft und haben den Weg konsequent eingeschlagen.

Startschwierigkeiten
Die Erfolge der ersten zwei Cloud-Jahre waren dann eher bescheiden. Die Vorteile von SaaS waren bei KMU noch nicht bekannt. Nebst der üblichen Überzeugung für die Software und den Service musste auch das Betriebsmodell und der Nutzen erklärt und propagiert werden. Sicherheitsbedenken und psychologisch bedingte Vorbehalte zur Datenhaltung ausser Haus waren bei vielen KMU vorhanden. Eine grosse Bereitschaft zu Cloud-Lösungen zeigten anfangs technologieorientierte Unternehmen und verständlicherweise KMU mit mehreren Standorten und Anforderungen in mobile Business. Nach zwei Jahren mit geringem Wachstum stieg die Anzahl der Interessenten und die Zuwachsraten an Neukunden rasant an. Heute ist unsere Schweizer Kundenbasis mit rund 400 KMU bezüglich Firmengrösse, Branche und Anforderungen völlig durchmischt. Nach wie vor sind es aber innovative Unternehmen die mit SaaS den grössten Nutzen erzielen können. Modularität, Flexibilität und Skalierbarkeit von SaaS-Lösungen entsprechen der Dynamik solcher Unternehmen. 

Der Wechsel vom Lizenzverkauf in den Aboverkauf erfordert auch entsprechende Finanzplanung. Wer seinen Kunden empfiehlt, auf den Lizenzkauf zu verzichten, der erzielt auch keine Lizenzumsätze. Gerade in der Anfangsphase lassen sich die fehlenden Lizenzumsätze aber noch nicht mit den ersten Aboumsätzen kompensieren.

Als reine SaaS-Anbieter sind wir auf einen professionellen IaaS (Infrastructure as a Service)-Anbieter angewiesen. Die ersten Angebote waren aber noch auf klassischer Servervirtualisierung aufgebaut,  so dass die Skalierung unserer Abos nicht synchron mit der Infrastruktur im Rechenzentrum lief. Heute sind viele sehr professionelle IaaS-Anbieter auf dem Markt, die es ermöglichen, innert Sekunden den Ressourcenbedarf anzupassen und ihre Professionalität auch mit entsprechenden Zertifizierungen nachweisen. Georedundante Systeme, höchste Verfügbarkeit, direkte Anbindung an Hochleistungsnetze, Energieeffizienz und Sicherheit sind heute Standard in einem Datacenter und auch bezahlbar. Der Server im KMU-Keller hat ausgedient. 

Erfolg mit SaaS
Die konsequente Ausrichtung auf Software as a Service und der bewusste Verzicht auf den Lizenzverkauf hat sich, trotz Anfangsschwierigkeiten in der „Pionierzeit“, als richtig erwiesen. Wir stellen seit gut drei Jahren eine stark steigende Nachfrage nach SaaS-Lösungen fest. Waren es anfangs fast ausschliesslich Start-up und Kleinstunternehmen, so wächst auch die Grösse von Unternehmen kontinuierlich, die sich für eine komplette Business Suite aus der Cloud interessieren. Immer mehr Anbieter bringen ihre Lösungen in die Cloud.

Alles wird zu Cloud
Die Nachfrage nach SaaS-Lösungen und der spürbare Wettbewerb aus der Cloud hat Anbieter ohne echte SaaS-Lösungen aufgeweckt. Schon nach kürzester Zeit war der Markt voll von SaaS-Angeboten und inzwischen gibt es auf dem  Schweizer Markt kaum mehr eine Business Software, die nicht auch als „aus der Cloud“ angepriesen wird. Wurden also in wenigen Monaten aus Lösungen die auf alten Technologien basieren, modernste SaaS-Angebote geschaffen? Wer etwas genauer hinsieht merkt schnell, dass der Begriff Cloud besonders im SaaS-Bereich für alle erdenklichen Formen von Finanzierungs- und Mietmodellen hinhalten muss, aber die Lösungstechnologien selbst die alten blieben. Der Nutzen für die Kunden dieser „Cloud-Lösungen“ dürfte sich demzufolge in Grenzen halten. Die Anbieter werden vermutlich auch nicht glücklich, denn sie müssen wettbewerbsbedingt tiefe Abopreise anbieten ohne ein wirklich kostengünstiges Cloudmodell fahren zu können. So müssen diese Anbieter beispielsweise jedes Update immer noch einzeln pro Kunde installieren.

Die echten SaaS-Angebote
Was aber ist denn eine echte SaaS-Lösung für Business Software? Per Definition wird die Lösung extern als Service dem Anwender über das Internet zur Verfügung gestellt. Er bezahlt wiederkehrend nutzungsabhängige Abokosten (pay as you go – Modell) für die Bereitstellung der Gesamtleistung. Diese Gesamtleistung besteht in der Regel aus Lizenznutzung, Serverinfrastruktur, Updates und Backup. SaaS als Teilgebiet des Cloud-Computing betrifft den Service der Software, wobei dieser Anbieter durch IaaS-Provider auch den Infrastrukturbereich in sein Angebot einkauft.

Spannender wird die Betrachtung der Kundenvorteile:

kostengünstig: denn die Kosten für professionelle Infrastruktur und Dienstleistungen werden über viele Kunden geteilt
skalierbar: die Nutzung kann vom Kunden bedarfsgerecht angepasst werden. Dies ermöglicht dem Kunden Prozesse und Strukturen jederzeit beliebig und stufenlos zu verändern
ortsunabhängig in Echtzeit: mobiles Arbeiten ist für alle Anwender in allen Bereichen der Prozesse möglich. Sie haben Zugriff auf alle Unternehmensinformationen
Sicherheit: Datacenter verfügen über Sicherheitsvorkehrungen, die sich kaum ein KMU für den eigenen Betrieb inhouse leisten kann oder möchte
webbasiert: eine echte SaaS-Lösung kann die oben erwähnten Vorteile nur bieten, wenn sie webbasiert ist. Dadurch wird sie nicht nur ortsunabhängig, sondern auch geräteunabhängig nutzbar und ermöglicht die einfache Anwendung über Tablet oder Smartphone. Auf den Client-PC wird nur ein aktueller Browser benötigt und die Installation von Programmen fällt weg. Bei einem Geräteverlust oder Ersatz ist der Wechsel schnell vollzogen, denn sämtliche Daten und Einstellungen sind immer in der Cloud gespeichert.
Aktualität: die Anwendung bleibt aktuell, ohne dass sich der Kunde um Updates kümmern muss. Nützliche neue Funktionen und Erweiterungen werden bei Bedarf verfügbar und die Sicherheit befindet sich immer auf dem neusten Stand.

Wohin geht die Reise?
Ein Blick in die nahe Zukunft zeigt ebenso, dass sich Cloud-Lösungen als Standard und Selbstverständlichkeit für die Softwareanwendung etablieren werden. Produktivitätssteigerung, Kostenvorteile und Vereinfachung sind Vorteile die bereits heute viele Interessenten überzeugen. Die nächste Generation an Entscheidern in Unternehmen ist bereits mit Cloud-Anwendungen aufgewachsen und wird für Einzelinstallationen kaum mehr Verständnis aufbringen.

Zur Zeit arbeiten sehr viele Entwickler an spannenden und viel versprechenden neuen Applikationen. Einzelne werden komplette Business Suites wie myfactory in der Cloud anbieten, andere sich aber auf die Lösung einzelner Problemstellungen ausrichten. Wir sind der Meinung, dass in der Integration dieser vereinzelten Dienste enormes Potenzial für Kundennutzen liegt und entwickeln auch in diese Richtung. Es geht darum, dass über die Offenlegung von Schnittstellen (z.B. WebAPI, REST) Anbietern von unterschiedlichsten Apps Zugang geboten wird und die Anwender einer Business Suite bei Bedarf Zugang zu unterschiedlichsten Lösungen ihrer Anforderung finden. Beispiele für solche Apps die eine komplette Business Suite anreichern, wären Online-Dienste für Bonitätsprüfung, Katalogerstellung, Simulationsberechnungen, Payment, BI und Analysetools, Visualisierungen und vieles mehr.  
Die Cloud ist Gegenwart und in ihr steckt die Zukunft. Sie bietet noch enormes Potenzial für Anbieter und Anwender. 


David Lauchenauer - myfactory Software Schweiz AG


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